Am Montag, dem 25. Mai, haben die Ärzte im Servicio Canario de la Salud (SCS) zu einer Streikaktion aufgerufen. Laut der aktuellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums betrug die Beteiligung an diesem Streik 6,3 Prozent der betroffenen Ärzte. Insgesamt waren 7.020 Mediziner für diesen Streik aufgerufen, von denen 4.352 betroffen waren. Von diesen haben 275 tatsächlich ihre Arbeit niedergelegt.
Die Streikbeteiligung variierte stark zwischen den verschiedenen Inseln. So nahmen in Gran Canaria 159 von 1.787 betroffenen Ärzten am Streik teil, was einer Beteiligung von 8,9 Prozent entspricht. In Teneriffa lag die Beteiligung bei 4,81 Prozent, mit 95 von 1.975 betroffenen Ärzten. Auf Lanzarote beteiligten sich 13 von 269 Ärzten, was 4,83 Prozent entspricht. In Fuerteventura waren es nur zwei von 318, also 0,63 Prozent. Auf La Palma legten sechs von 155 betroffenen Ärzten ihre Arbeit nieder, was 3,87 Prozent ausmacht. In La Gomera und El Hierro blieb die Streikbeteiligung hingegen bei null.
Die Streikaktion verlief am Montagmorgen ohne nennenswerte Vorfälle. Für die Zeit der Streikaktion waren 1.288 Fachkräfte in den Notdiensten im Einsatz, um die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten. Dies zeigt, dass trotz der Streikmaßnahmen die Grundversorgung der Bevölkerung nicht gefährdet war.
Zusätzlich fand am selben Tag ein nationaler Streik des technischen Personals im Gesundheitswesen statt, der in ganz Spanien durchgeführt wurde. In Bezug auf diesen Streik lag die Beteiligung im SCS bei 5,56 Prozent. Hierzu waren 5.434 Fachkräfte aufgerufen, von denen 3.022 betroffen waren. Von diesen nahmen 168 am Streik teil.
In Gran Canaria beteiligten sich 83 von 1.054 betroffenen Fachkräften, was 7,87 Prozent entspricht. In Teneriffa lag die Beteiligung bei 6,40 Prozent, mit 82 von 1.281. Auf Lanzarote meldete man eine Teilnahme von einem von 154 betroffenen Mitarbeitern, was 0,65 Prozent ausmacht. In Fuerteventura waren es zwei von 373, also 0,54 Prozent. Auch hier blieben La Palma, La Gomera und El Hierro ohne Streikteilnehmer.
Die Gründe für die Streikmaßnahmen sind vielfältig. Die Ärzte und das technische Personal fordern unter anderem eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen sowie die Klärung ihrer beruflichen Einstufungen. Die aktuelle Situation im Gesundheitswesen auf den Kanaren ist angespannt, und die Streiks sind Teil eines größeren Protestes für bessere Bedingungen im spanischen Gesundheitssystem. Für Urlauber und Einheimische auf den Kanaren bedeutet dies, dass sie möglicherweise mit eingeschränkten Dienstleistungen im Gesundheitsbereich rechnen müssen, insbesondere in der Zeit der Streikmaßnahmen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage informieren und gegebenenfalls vorausschauend planen, um im Notfall die nötige medizinische Versorgung zu erhalten.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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