Der Vizepräsident und Minister für Wirtschaft, Industrie, Handel und Selbstständige der Kanarischen Regierung, Manuel Domínguez, hat sich für die duale Ausbildung in der Metall- und Technologiebranche stark gemacht. Bei einem Besuch der Federacion Provincial de Empresas del Metal y Nuevas Tecnologías (Femete) in Santa Cruz de Tenerife stellte er den Vertretern der Branche die Ziele seines Ministeriums vor. Die Förderung der dualen Ausbildung steht dabei ganz oben auf der Agenda.
„Die Unternehmen sind die größten Arbeitgeber. Daher ist es unser Ziel, die Berufe zu würdigen und der Gesellschaft zu verdeutlichen, dass Handwerksberufe eine respektable Lebensgrundlage bieten“, erklärte Domínguez. Die duale Ausbildung soll nicht nur die Fachkräfte von morgen sichern, sondern auch den Herausforderungen des Arbeitsmarktes begegnen.
In einem Treffen mit Vertretern von Femete und Femepa, den beiden großen Verbänden der Metall- und Technologieunternehmen auf den Kanarischen Inseln, wurde die aktuelle Problematik des Sektors erörtert. Alberto Villalobos, Präsident von Femete, betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Regierung und wies auf die Notwendigkeit hin, Programme wie YosoyLegal fortzuführen, um die Schattenwirtschaft zu bekämpfen. „Die Schattenwirtschaft ist das Hauptproblem in unserem Sektor“, so Villalobos. Er schlug außerdem die Schaffung einer Plattform für legale Industrie und einen Industrie-Bonus vor, ähnlich den Verbrauchergutscheinen im Handel.
Vicente Marrero, Präsident von Femepa, hob die Potenziale der blauen Wirtschaft sowie der Schiffreparatur hervor. „Diese Bereiche können qualifizierte Arbeitsplätze schaffen“, sagte er und wies auf die Stärken des Luft- und Raumfahrtsektors hin. Die Unternehmer nutzten den Besuch von Domínguez, um ihm ein Dokument mit 30 Forderungen zu überreichen. Diese Forderungen beinhalten die Förderung der blauen Wirtschaft, der Luftfahrt sowie der Schiffreparatur, den Kampf gegen die Schattenwirtschaft, die Reduzierung von Bürokratie und das Problem des Arbeitsausfalls.
Domínguez versprach, die Belange des Sektors ernst zu nehmen und in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen Lösungen zu entwickeln. „Wir kommen nicht, um gegen die Interessen der Unternehmen zu arbeiten“, betonte er. Die duale Ausbildung könnte somit nicht nur die Fachkräftesituation auf den Kanaren verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft leisten.
Die Diskussionen und Vorschläge, die aus diesem Treffen hervorgingen, könnten weitreichende Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Metall- und Technologiebranche auf den Kanarischen Inseln haben. Unternehmer und Auszubildende dürfen auf eine positive Wende in der Ausbildungssituation hoffen, die nicht nur den Unternehmen, sondern auch der gesamten Wirtschaft der Region zugutekommen könnte.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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