In der Nacht zum Montag, den 22. Mai, registrierte das Instituto Geográfico Nacional (IGN) ein Erdbeben der Magnitude 2,5 westlich von Fuerteventura. Das Beben ereignete sich um 22:35 Uhr und hatte seinen Ursprung in einer Tiefe von nur vier Kilometern. Die Koordinaten des Epizentrums lagen bei 28,47 Grad nördlicher Breite und 14,37 Grad westlicher Länge.
Berichte über das Erdbeben kamen aus den Gemeinden Betancuria und Pájara, wo die Intensität des Bebens auf den Stufen II und III der europäischen Makroseismischen Skala eingeordnet wurde. Die Stufe III beschreibt ein „schwaches“ Beben, das von einigen Personen innerhalb von Gebäuden verspürt wurde. Menschen in Ruhe fühlten einen leichten Schwingungen oder ein sanftes Wanken. Bei dieser Intensität sind jedoch keine Schäden an Gebäuden oder anderen Strukturen zu erwarten.
Dieses Erdbeben ist bereits das zweite, das in den letzten zehn Tagen auf den Kanarischen Inseln verspürt wurde. Am Freitag, den 22. Mai, wurde ein stärkeres Beben mit einer Magnitude von 4,8 registriert, das ebenfalls von der Bevölkerung wahrgenommen wurde und mehrere Nachbeben zur Folge hatte. Erdbeben sind auf den Kanarischen Inseln nicht ungewöhnlich, da die Region geologisch aktiv ist. Die Inseln liegen an der Grenze zwischen der Afrikanischen und der Eurasischen Platte, was immer wieder zu seismischen Aktivitäten führt.
Für die Bewohner und Touristen auf Fuerteventura sowie den anderen Kanarischen Inseln bleibt es wichtig, über solche Naturereignisse informiert zu sein. Die Erdbebenstärke von 2,5 gilt als relativ gering, dennoch kann es bei Menschen, die nicht an Erschütterungen gewöhnt sind, zu einem Schreckmoment führen. Insbesondere während der Nachtstunden kann ein Erdbeben in der Ruhephase der Menschen als bedrohlich empfunden werden.
Die Behörden raten dazu, in derartigen Situationen ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen, falls es zu stärkeren Erschütterungen kommt. Für Urlauber, die auf den Kanaren ihren Aufenthalt genießen, sind solche Erdbeben in der Regel nicht gefährlich, solange sie sich an die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen halten. Die Inseln sind gut auf solche Ereignisse vorbereitet und verfügen über Notfallpläne, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Die Bevölkerung wird ermutigt, sich über seismische Aktivitäten zu informieren und im Falle eines weiteren Bebens aufmerksam zu bleiben. Das IGN bietet aktuelle Informationen und Daten zu Erdbeben auf seiner Website an, was für Interessierte eine wertvolle Informationsquelle darstellt. In den kommenden Tagen bleibt abzuwarten, ob es weitere seismische Aktivitäten in der Region geben wird.
Quelle: eldiario.es
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