Gran Canaria: Mitarbeiter eines Behindertenheims wegen sexueller Übergriffe in Haft – Behörden (Policia Nacional)

Gran Canaria: Mitarbeiter eines Behindertenheims wegen sexueller Übergriffe in Haft

User avatar placeholder
Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

3 Juni, 2026

Ein Mitarbeiter eines Centro de Atención a Personas con Discapacidad Intelectual (CADI) in Gran Canaria wurde von der Nationalpolizei festgenommen. Er steht im Verdacht, eine Nutzerin des Zentrums sexuell angegriffen zu haben. Der Vorfall ereignete sich außerhalb der Einrichtung, wurde jedoch am 1. Mai gemeldet. Fünf Tage später, am 6. Mai, nahm die Polizei den Verdächtigen in Gewahrsam. Der Mann, der seit sechs Monaten als Aushilfe in dem Zentrum tätig war, bestreitet die Vorwürfe.

Ein anderer Mitarbeiter des CADI war Zeuge des Vorfalls und informierte umgehend die Koordinatoren des Zentrums. Diese wiederum verständigten die Polizei. Die Umstände der mutmaßlichen Straftat haben die Verantwortlichen des CADI alarmiert, da die Sicherheit und das Wohlbefinden der dort betreuten Personen oberste Priorität haben. Dies betonte auch die führende Organisation des Zentrums, Grupo 5, in einer offiziellen Mitteilung an die betroffenen Familien.

In diesem Schreiben verurteilt Grupo 5 die mutmaßlichen Handlungen scharf und stellt klar, dass der Vorfall nicht in den Räumlichkeiten des Zentrums stattfand. „Die Sicherheit, das Wohlbefinden und der Schutz der uns anvertrauten Personen haben für uns höchste Priorität. Jede Handlung, die ihre Würde, Integrität oder Rechte verletzt, steht im Widerspruch zu den Werten, die unser Arbeiten und unsere Organisation prägen“, heißt es in der Erklärung.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls informierte die Einrichtung die betroffenen Familien sofort und aktivierte die notwendigen Protokolle zur Meldung der möglichen Straftat. Zudem wurden umgehend Maßnahmen gegen den beschuldigten Mitarbeiter ergriffen, der von jeglichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit den Zentren ausgeschlossen wurde. Die Organisation möchte damit ein Zeichen der Transparenz setzen und den anderen Familien ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens vermitteln.

Das CADI und Grupo 5 stehen nun unter Druck, ihre internen Sicherheitsprotokolle zu überprüfen und eventuell zu verstärken, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. In Anbetracht der Sensibilität des Themas und der besonderen Vulnerabilität der betreuten Personen ist es von entscheidender Bedeutung, dass solche Einrichtungen stets höchste Standards in Bezug auf Sicherheit und Schutz einhalten.

Für die Familien der Nutzer und die Öffentlichkeit ist es wichtig, auf die laufenden Ermittlungen zu achten. Die Nationalpolizei wird weiterhin alle notwendigen Schritte unternehmen, um den Fall vollständig zu klären und die betroffene Nutzerin sowie deren Familie zu unterstützen. Die Entwicklungen werden mit Spannung verfolgt, während die betroffenen Angehörigen auf Antworten und Gerechtigkeit hoffen.

Quelle: laprovincia.es
Zum Original

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

Deutschsprachige Kleinanzeigen für alle Kanaren-Inseln: Immobilien, Jobs, Fahrzeuge, Dienstleistungen und mehr – jetzt Angebote entdecken oder kostenlos inserieren.

→ Anzeigen entdecken