Teneriffa steht am Freitag, 12. Juni, im Mittelpunkt einer historischen Ereignis: Papst León XIV. besucht die Insel. Um den erwarteten Besucheransturm zu bewältigen, hat das Cabildo de Tenerife ein umfangreiches Sicherheits- und Mobilitätskonzept vorgestellt. Kernstück des Plans ist die deutliche Verstärkung des öffentlichen Nahverkehrs mit zusätzlichen Buskapazitäten und einem besonderen Tarifangebot.
An diesem Tag stehen über 12.000 zusätzliche Plätze in Bussen und auf dem Tram-Netz bereit. Der Busverkehr wird auf mehreren wichtigen Linien verstärkt, darunter die städtischen Linien 14, 15, 20, 50, 120, 122, 128 und 232 sowie Verbindungen aus dem Norden (Linien 100, 102, 108) und Süden der Insel (Linien 110, 112). Die Betreiber von Titsa rechnen mit deutlich mehr Fahrgästen und reagieren mit diesem Ausbau, um den Ansturm zu bewältigen.
Ein besonderer Anreiz soll die temporäre Fahrpreisregelung bieten: Am Besuchstag kostet jede Bus- oder Tramfahrt nur einen Euro pro Strecke. Das Ticket kann bar beim Fahrer bezahlt werden oder per Karte, falls kein Abonnement vorhanden ist. Diese Maßnahme soll den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr fördern und die Straßen entlasten.
Beim Tram von Teneriffa setzt man außerdem auf doppelte Wagen, die alle zehn Minuten verkehren. Mit dieser Verdoppelung der Kapazität kann die Bahn pro Stunde rund 4.800 Fahrgäste transportieren. Besonders wichtig ist dies für die Strecke nach Santa Cruz de Tenerife, wo der Papst mehrere Veranstaltungen abhält. Um den Verkehrsfluss zu optimieren, endet die Tram am 12. Juni bereits an der Haltestelle La Paz in Santa Cruz.
Aus Sicherheitsgründen werden an dem Tag zwischen 8:15 Uhr und 11:00 Uhr Teile des öffentlichen Verkehrs eingestellt. Diese Maßnahme dient dazu, die Mobilität und den Schutz der Teilnehmer an den Veranstaltungen zu gewährleisten. Die Behörden rufen alle Besucher dazu auf, ihre Anreise und Rückfahrt sorgfältig zu planen und den öffentlichen Verkehr zu nutzen, um Staus und Verkehrsprobleme zu vermeiden.
Der Bischof von Tenerife, Eloy Santiago, bezeichnete die Papstvisite als ein historisches Ereignis, das die Werte der Insel wie Solidarität und Gastfreundschaft unterstreiche. Zudem werde die Veranstaltung die Aufmerksamkeit auf die soziale Realität der Migration lenken. Die Präsidentin des Cabildo, Rosa Dávila, und der Vizepräsident Lope Afonso betonten die Bedeutung eines geordneten Ablaufs und die Verantwortung aller Beteiligten, den Tag sicher zu gestalten.
Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf Teneriffa bedeutet das: Wer am 12. Juni unterwegs ist, sollte auf das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zurückgreifen und sich auf mögliche Einschränkungen einstellen. Die verstärkten Bus- und Tramverbindungen bieten eine gute Möglichkeit, die Veranstaltungen rund um den Papstbesuch stressfrei zu erreichen. Gleichzeitig sorgt die reduzierte Fahrkarte für eine kostengünstige Mobilität an diesem besonderen Tag. Insgesamt bereitet sich Teneriffa damit auf einen außergewöhnlichen Besucheransturm vor, der die Insel auch international in den Fokus rücken wird.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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