Am Montag, dem 8. Juni, warnt die spanische Staatliche Wetteragentur Aemet vor starken Winden und gelegentlichem Nieselregen auf Teneriffa. Ab 18 Uhr wird auf der Insel sowie auf El Hierro und Gran Canaria eine gelbe Warnung wegen widriger Küstenphänomene aktiviert. Die Meteorologen prognostizieren nordöstliche Winde mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 61 km/h, was der Windstärke 7 entspricht, besonders im Meereskanal zwischen den Hauptstädten Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas auf Gran Canaria.
Auf Teneriffa selbst erwartet Aemet vereinzelte Nieselregen, vor allem in den nördlichen Regionen unterhalb von 900 bis 1000 Metern Höhe. Die Temperaturen steigen tagsüber auf Werte zwischen 20 und 27 Grad Celsius. Trotz der milden Temperaturen werden in einigen Gebieten sehr starke Windböen registriert, die vor allem am Nachmittag zunehmen. Die Wolkenbedeckung ist überwiegend im Norden der Insel präsent, während im Süden meist sonniges Wetter mit nur einzelnen hohen Wolkenfeldern herrscht.
Nicht nur Teneriffa ist betroffen: Auch auf El Hierro und Gran Canaria werden ähnliche Wetterbedingungen erwartet. Auf El Hierro sind vor allem die östlichen und nordwestlichen Hänge von starken Winden betroffen, die gelegentlich in heftigen Böen auftreten können. Gran Canaria zeigt neben den starken Winden vor allem im südöstlichen Bereich eine erhöhte Windaktivität. Die Temperaturen bewegen sich dort meist zwischen 21 und 25 Grad Celsius, während es in den höher gelegenen Gebieten leichte Temperaturanstiege geben kann.
Die Wetterlage auf den Kanarischen Inseln zeichnet sich durch eine Wolkenbedeckung im Norden und Osten der Inseln aus, wobei die Wolken meist unterhalb von 900 bis 1200 Metern liegen. Morgendliche Nieselregen sind in den mittleren Höhenlagen der Nordostregionen nicht auszuschließen, sie klingen jedoch im Tagesverlauf ab. Die südlichen Zonen der Inseln profitieren von häufigeren Auflockerungen und sonnigen Abschnitten, was den Aufenthalt im Freien angenehmer macht.
Die starken nordöstlichen Winde wirken sich vor allem auf die Küstengebiete aus, wo mit erhöhtem Wellengang und schwierigen Bedingungen für Schifffahrt und Wassersport zu rechnen ist. Urlauber sollten sich darauf einstellen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Auch für Bewohner der Inseln sind die Wetterbedingungen relevant, da die Böen insbesondere in exponierten Lagen und höheren Regionen zu Beeinträchtigungen führen können.
Insgesamt bleibt die Wetterlage auf den Kanaren am Montag wechselhaft mit einer Mischung aus bewölkten Passagen und sonnigen Phasen. Die Temperaturen zeigen kaum Veränderungen und bewegen sich in einem für Juni typischen Bereich. Die Warnung vor starken Winden gilt vor allem für den Abend, wenn die Böen zunehmen und die Küstenbereiche besonders betreffen. Die Aemet empfiehlt, die Wetterlage aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche wetterbedingte Einschränkungen einzustellen.
Für Urlauber auf Teneriffa und den Nachbarinseln bedeutet dies, dass Aktivitäten im Freien insbesondere am späten Nachmittag und Abend vorsichtig geplant werden sollten. Wassersportler und Bootsfahrer sollten die Warnungen ernst nehmen und sich vor Ausfahrt informieren. Bewohner und Auswanderer auf den Kanaren sollten ebenfalls auf mögliche Auswirkungen wie umherwehende Gegenstände oder Behinderungen im Straßenverkehr achten. Insgesamt zeigt sich das Wetter am Montag als typische kanarische Übergangsphase mit lokal starken Winden und vereinzeltem Nieselregen im Norden der Inseln.
Quelle: tenerifeweekly.com
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