Große Sicherheitsmaßnahmen auf Gran Canaria und Teneriffa wegen Papstbesuch León XIV – Behörden (Gobierno Canarias)

Große Sicherheitsmaßnahmen auf Gran Canaria und Teneriffa wegen Papstbesuch León XIV

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

11 Juni, 2026

Die Kanarische Regierung hat für die Tage der Papstvisite auf Gran Canaria und Teneriffa die Alarmstufe für Großveranstaltungen aktiviert. Ab dem 11. Juni um 8 Uhr gilt auf Gran Canaria die erhöhte Sicherheitsstufe, einen Tag später, am 12. Juni, ab 8 Uhr auch auf Teneriffa. Diese Entscheidung reagiert auf die erwartete hohe Menschenansammlung und die damit verbundenen Herausforderungen für Mobilität und öffentliche Dienste.

Die Aktivierung der Alarmstufe erleichtert die operative Koordination aller beteiligten Behörden und Organisationen. Die zuständigen Stellen können so die Lage permanent überwachen und bei Bedarf schnell und abgestimmt reagieren. Die Regierung will damit gewährleisten, dass die Veranstaltungen rund um den Papstbesuch sicher ablaufen und die normalen Abläufe in den betroffenen Regionen möglichst wenig gestört werden.

Manuel Miranda, der kanarische Minister für Territorialpolitik, betont die Bedeutung dieses Ereignisses für die Inseln. Die Visite von Papst León XIV. stellt eine außergewöhnliche Herausforderung dar, nicht nur wegen der offiziellen Dimension, sondern auch wegen der großen Beteiligung der Bevölkerung. Wochenlange Vorbereitungen und die Zusammenarbeit von Inselräten, Gemeinden, Sicherheitskräften, Gesundheitsdiensten, dem Zivilschutz und weiteren Notfalldiensten bilden die Grundlage für eine reibungslose Durchführung.

Montse Román, Leiterin des Zivilschutzes auf den Kanaren, erklärt, dass die Alarmstufe eine ständige Überwachung der Situation ermöglicht. So können die Einsatzkräfte bei Zwischenfällen sofort handeln und damit Sicherheit und einen geordneten Ablauf der Veranstaltungen gewährleisten.

Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, die Empfehlungen und Einschränkungen zu beachten. Dazu gehört, unnötige Fahrten zu vermeiden, den öffentlichen Nahverkehr zu bevorzugen und den Anweisungen von Sicherheits- und Organisationsteams Folge zu leisten. Es wird empfohlen, An- und Abreisen gut zu planen, alternative Routen zu nutzen und die eigens eingerichteten Parkzonen zu verwenden, um Verkehrsbehinderungen zu minimieren.

Da die Veranstaltungen größtenteils im Freien stattfinden, weisen die Behörden zudem auf den Schutz vor Sonne und Hitze hin: Leichte, helle Kleidung, ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckungen sind ratsam. Für Familien mit Kindern, ältere Menschen oder Personen mit Unterstützungsbedarf wird empfohlen, stets in Sichtweite zu bleiben und Treffpunkte für den Notfall zu vereinbaren.

Seit dem 27. April läuft bereits die Voralarmphase des territorialen Notfallplans PLATECA. Dieser erlaubt eine frühzeitige Abstimmung zwischen der territorialen Politik, den Sicherheits- und Rettungsdiensten und anderen beteiligten Institutionen. Für den Papstbesuch wurde ein spezielles Einsatzkonzept erarbeitet, das auf Gran Canaria und Teneriffa an den wichtigsten Veranstaltungsorten umgesetzt wird.

Dazu gehören unter anderem die Fischerzunft von Arguineguín, das Rathaus in Vegueta, das Estadio de Gran Canaria, die Gran Canaria Arena, das Zentrum für Notfallmanagement in Las Raíces, die Plaza del Cristo in La Laguna sowie der Weg des Papstes vom Colegio La Salle bis zum Hafen von Santa Cruz de Tenerife. Insgesamt sind 43 Fachkräfte in den Bereichen Einsatzleitung, Planung, operative Steuerung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Einsatz. Unterstützt werden sie von acht Koordinationsfahrzeugen, acht mobilen Führungsstellen und einem Netzwerk von 200 Funkgeräten.

Die komplexe Organisation zeigt, wie wichtig die kanarische Regierung die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf dieser historischen Veranstaltung nimmt. Für die Einwohner und Besucher der Inseln bedeutet das erhöhte Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen, die es zu beachten gilt. Urlauber sollten sich vorab informieren und sich auf mögliche Einschränkungen einstellen, um den Besuch auf den Kanaren trotz der besonderen Umstände genießen zu können.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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