Technische Panne stoppt Papst-Flug von Teneriffa nach Rom – König Felipe VI. organisiert Ersatzjet – Tourismus (Iberia)

Technische Panne stoppt Papst-Flug von Teneriffa nach Rom – König Felipe VI. organisiert Ersatzjet

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

13 Juni, 2026

Der Rückflug von Papst Leo XIV. von Teneriffa nach Rom geriet am Dienstagnachmittag in eine unerwartete Verzögerung, als das Iberia-Flugzeug, ein Airbus 320 mit dem Namen „Parque Nacional Picos de Europa“, aufgrund eines technischen Defekts am Triebwerk nicht starten konnte. Die Maschine befand sich auf dem Flughafen von Santa Cruz de Tenerife, nachdem der Papst eine Messe im Hafen der Stadt gefeiert hatte.

Die rund 80 Journalisten aus 55 Medien, die den Pontifex auf seiner Reise durch Spanien begleiteten, warteten bereits seit über einer Stunde auf den Abflug. Statt sich der Abflugzeit zu nähern, verlängerte sich die Wartezeit zunehmend. Erst um 16:23 Uhr Ortszeit informierte der Kapitän Julio Ruiz-Zorrilla Gómez, dass es einen technischen Defekt gebe und man an einer Lösung arbeite. Die Unruhe unter den Begleitern wuchs, als Fotografen außerhalb des Flugzeugs bemerkten, dass die vordere Treppe des Flugzeugs aufgebaut wurde – ein deutliches Zeichen, dass das Flugzeug bald verlassen werden sollte.

König Felipe VI., der den Papst am Flughafen verabschiedet hatte, bemerkte als erfahrener Militärpilot, dass eines der Triebwerke nicht in Betrieb war. Er entschied sich, an Bord zu gehen, um den Papst zu informieren und ihn zum Ausstieg zu bewegen, damit dieser den Aufenthalt in den Protokollräumen bequemer gestalten konnte.

Währenddessen herrschte unter den Journalisten Verwirrung, da sie keine offiziellen Informationen erhielten. Nach Angaben des Kapitäns war das Triebwerk möglicherweise durch starken Wind ausgefallen. Mehrere Versuche, den Motor durch Richtungsänderung des Flugzeugs neu zu starten, blieben erfolglos. Die technische Abteilung der Fluggesellschaft arbeitete an der Reparatur, doch die Zeit bis zur Behebung des Schadens wurde als langwierig eingeschätzt.

Die endgültige Entscheidung fiel, als die hintere Treppe des Flugzeugs aufgebaut wurde und die Passagiere aufgefordert wurden, das Flugzeug zu verlassen. Die traditionelle Pressekonferenz an Bord des Flugzeugs, die bei Rückflügen des Papstes üblich ist, konnte somit nicht stattfinden. Die Journalisten zeigten sich enttäuscht, da sie ihre vorbereiteten Fragen nicht stellen konnten, die den Abschluss der historischen Spanienreise von Papst Leo XIV. bilden sollten.

In der Zwischenzeit gab der spanische König bekannt, dass der Papst auf das Angebot eines Flugzeugs der spanischen Luftwaffe, eines Falcon-Jets, zurückgriff, um seine Heimreise fortzusetzen. Der Falcon war zuvor für den König selbst bereitgestellt worden, der ihn nach Teneriffa begleitet hatte. Zusammen mit seinen engsten Mitarbeitern und Mitgliedern der vatikanischen Delegation flog der Papst schließlich nach Rom.

Nach der Verabschiedung am Rollfeld kehrte König Felipe VI. zum Terminal zurück, um dort auf einen weiteren Falcon-Jet zu warten, der ihn nach Madrid bringen sollte. Für die anwesenden Journalisten und das Flugpersonal endete die Reise mit einer unerwarteten Panne und einer langen Wartezeit. Das Iberia-Team hatte den Flug ursprünglich mit vielen Details und Annehmlichkeiten für den Pontifex vorbereitet, doch das technische Problem verhinderte den reibungslosen Abschluss dieses bedeutenden Besuchs auf den Kanarischen Inseln.

Die Panne wirft zudem Fragen zur Sicherheit und Wartung der Maschinen auf, die für hochrangige Persönlichkeiten eingesetzt werden. Für die Bewohner und Besucher der Kanaren zeigt sich erneut, wie technische Probleme selbst bei gut organisierten und wichtigen Flügen zu erheblichen Verzögerungen und Unannehmlichkeiten führen können. Für Urlauber und Auswanderer ist es ein Beispiel dafür, dass auch auf den Inseln unerwartete Situationen auftreten können, die Reisepläne beeinflussen.

Quelle: eldiario.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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