Ryanair-Flug nach Teneriffa wegen aggressiver Passagiere in Faro notgelandet – Tourismus (Ryanair)

Ryanair-Flug nach Teneriffa wegen aggressiver Passagiere in Faro notgelandet

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

14 Juni, 2026

Ein Ryanair-Flug von Manchester nach Teneriffa Süd musste am Mittwoch, den 10. Juni, wegen aggressiven Verhaltens mehrerer Passagiere außerplanmäßig in Faro, Portugal, landen. Der Kapitän entschied sich zu diesem Schritt, nachdem zwei Passagiere an Bord durch ihr Verhalten die Sicherheit des Fluges gefährdet hatten.

Zeugen berichteten von einem Mann, der lautstark schreiend und tanzend den Mittelgang des Flugzeugs entlanglief. Dabei sorgte er für erhebliche Unruhe unter den Passagieren. Als der Mann versuchte, zu seinem Sitzplatz im hinteren Bereich zurückzukehren, stellte ihm ein anderer Fluggast eine Falle, indem er ihm eine Zancadilla – eine Art Stolperfalle mit dem Bein – stellte. Dieser Vorfall eskalierte schnell zu einem Streit, bei dem auch Gegenstände durch die Kabine geworfen wurden. Mehrere Insassen forderten lautstark, den Störer aus dem Flugzeug zu entfernen.

Ein Augenzeuge berichtete, dass der aggressive Passagier während des Vorfalls immer wieder rief: „Ich ziehe mich an und aus“, während er durch die Kabine rannte. Die Fluggesellschaft Ryanair bestätigte, dass die Crew wegen der Eskalation die Unterstützung der Polizei angefordert hatte, bevor man in Faro landete.

Die örtlichen Behörden in Faro nahmen die zwei beteiligten Personen unmittelbar nach der Landung vom Flugzeug, um den Weiterflug nach Teneriffa zu ermöglichen. Ryanair unterstrich in einer Stellungnahme seine Null-Toleranz-Politik gegenüber solchen rücksichtslosen Verhaltensweisen, die nicht nur die Sicherheit der Crew, sondern auch der Passagiere gefährden.

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall auf Flügen zwischen Großbritannien und den Kanaren in dieser Woche. Nur wenige Stunden später, am Donnerstag, kam es auf einem easyJet-Flug aus London zu einer ähnlichen Situation. Dort sorgte eine Gruppe von zwölf unruhigen Passagieren während des Fluges nach Teneriffa Süd für erhebliche Störungen. Die Fluglotsen am kanarischen Luftraum koordinierten eine Notlandung, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit aller an Bord zu gewährleisten.

Für Urlauber und Bewohner der Kanarischen Inseln sind solche Zwischenfälle ein Signal, dass die Airlines verstärkt auf die Sicherheit und das Verhalten an Bord achten. Insbesondere in der Hochsaison sind Flüge von und nach Großbritannien stark frequentiert, und Störungen können zu erheblichen Verzögerungen und Umleitungen führen. Reisende sollten sich auf mögliche Kontrollen und Maßnahmen einstellen, wenn Passagiere durch ihr Verhalten auffallen.

Die landesweiten Behörden auf den Kanaren arbeiten eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um derartige Vorfälle zu minimieren und die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten. Für Urlauber bedeutet dies in der Regel zwar keine direkten Einschränkungen, doch können Verspätungen oder Zwischenlandungen bei problematischen Flügen durchaus den Reiseplan beeinflussen. Die Airlines mahnen zur Rücksichtnahme und einem respektvollen Umgang an Bord, um die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf der Flüge zu sichern.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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