AENA investiert über 1,8 Milliarden Euro in Kanarische Flughäfen bis 2031 – Tourismus (Fallback Airport)

AENA investiert über 1,8 Milliarden Euro in Kanarische Flughäfen bis 2031

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

6 April, 2026

Die Generaldirektorin für Transport und Mobilität der Kanarischen Regierung, María Fernández, hat im Rahmen des Komitees für Flughafenkoordination betont, dass AENA eine Investition von über 1,8 Milliarden Euro in die Flughäfen des Archipels im Rahmen des Dokumentes zur Flughafenregulierung (DORA III) für den Zeitraum 2027-2031 eingeplant hat. Diese bedeutende Finanzspritze ist nicht nur ein Zeichen für das Vertrauen in die Zukunft des Luftverkehrs auf den Kanaren, sondern auch eine Notwendigkeit, um die Infrastruktur der Inseln an die steigenden Anforderungen der Reisebranche anzupassen. Insbesondere für die deutschsprachigen Residenten und Touristen auf den Kanaren, die regelmäßig zwischen den Inseln und dem europäischen Festland pendeln, ist diese Investition von größter Bedeutung.

Die geplanten Investitionen sollen eine mittelfristige und langfristige Perspektive bieten, indem sie zukünftige intermodale Infrastrukturen berücksichtigen, die mit den Eisenbahnprojekten auf Gran Canaria und Teneriffa verbunden sind. Diese Anbindung an das Schienennetz könnte die Mobilität auf den Inseln erheblich verbessern und die Reisezeiten verkürzen. Für die deutschsprachigen Bewohner, die oft auf die Erreichbarkeit von Geschäften, Dienstleistungen und Freizeitangeboten angewiesen sind, wird dies eine erhebliche Erleichterung darstellen. Der einfache Zugang zu den Flughäfen wird nicht nur den Tourismus fördern, sondern auch die Lebensqualität der Einwohner steigern.

Fernández wies auch darauf hin, dass es eine Verpflichtung zur Schaffung nicht regionalisierter Mittel gibt, um die Entwicklung dieser Projekte zu fördern. Dies bedeutet, dass die Kanarische Regierung aktiv daran arbeitet, finanzielle Mittel zu sichern, die nicht an spezifische Regionen gebunden sind. Solche Maßnahmen sind entscheidend, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Inseln zu berücksichtigen. Während einige Inseln wie Teneriffa und Gran Canaria über eine gut entwickelte Infrastruktur verfügen, kämpfen kleinere Inseln oft mit unzureichender Anbindung. Diese Investitionen könnten helfen, bestehende Ungleichheiten zu verringern.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den die Generaldirektorin ansprach, ist die Notwendigkeit, Flächen für die Integration der Flughäfen in die neuen Verkehrssysteme zu reservieren. Dies zielt darauf ab, eine effizientere und nachhaltigere Mobilität im Archipel zu erreichen. Für die deutschsprachigen Leser, die umweltbewusst leben und reisen möchten, ist dies ein positives Signal. Die Kanarische Regierung erkennt die Herausforderungen des Klimawandels und arbeitet daran, die Mobilität auf den Inseln umweltfreundlicher zu gestalten.

Fernández betonte zudem, dass solange der Artikel 161 des Autonomiestatuts der Kanaren, der ein Mitspracherecht der Kanarischen Regierung in der Flughafenverwaltung festlegt, nicht umgesetzt wird, die bestehenden Kommissionen der einzige formale Raum sind, um die Interessen des Archipels zu vertreten. Die Implementierung dieses Artikels könnte den Kanarischen Inseln mehr Autonomie und Einfluss bei Entscheidungen geben, die ihre Wirtschaft und Infrastruktur betreffen.

In diesem Kontext hat die Kanarische Regierung die Notwendigkeit hervorgehoben, die Flughafenpolitik an die Gegebenheiten als ultraperiphere Region anzupassen, insbesondere hinsichtlich neuer Gebühren. AENA hat angekündigt, die Einführung dieser Gebühren für den Landtransport an den Flughäfen schrittweise umzusetzen, wobei es Übergangsfristen ohne Kosten geben wird. Diese Maßnahmen könnten für viele Reisende, insbesondere für diejenigen, die regelmäßig zwischen den Inseln reisen, von Bedeutung sein. Fernández schloss mit der Feststellung, dass Entscheidungen, die die Konnektivität und die wirtschaftliche Basis der Inseln betreffen, im Konsens und in institutioneller Zusammenarbeit getroffen werden müssen. Ein gemeinsames Vorgehen ist unerlässlich, um die Interessen aller Insulaner, einschließlich der deutschsprachigen Gemeinschaft, zu wahren und die Zukunft des Archipels nachhaltig zu gestalten.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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