Alarmstufe für Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und Teneriffa ausgerufen in Umwelt (Waldbrand)

Alarmstufe für Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und Teneriffa ausgerufen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

14 August, 2026

Das Gobierno de Canarias hat am 13. August ab 11 Uhr die Alarmstufe für Waldbrandgefahr auf den Inseln Gran Canaria und Teneriffa aktiviert. In den westlichen Inseln gilt weiterhin die Vorwarnstufe. Gleichzeitig wurde für Gran Canaria und Teneriffa eine Vorwarnung wegen hoher Höchsttemperaturen von bis zu 37 Grad Celsius ausgesprochen. Diese Maßnahmen basieren auf Daten der staatlichen Wetteragentur AEMET und weiteren Quellen und sind Teil der speziellen Schutz- und Notfallpläne der autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln zur Waldbrandbekämpfung (INFOCA).

Die Wettervorhersage prognostiziert eine neue Phase hoher Temperaturen, die besonders die Bergregionen und mittleren Höhenlagen der zentralen Inseln des Archipels betreffen wird. Dabei sind die Hänge mit Ausrichtung nach Westen, Süden und Osten am stärksten betroffen. Auf Gran Canaria werden die Höchstwerte in den Bergregionen und im südwestlichen Inselinneren allgemein über 34 Grad liegen, lokal können bis zu 37 Grad erreicht werden. Zusätzlich weht dort ein mäßiger bis starker Wind aus nordöstlicher bis südöstlicher Richtung im östlichen Inselteil sowie aus nordwestlicher bis südwestlicher Richtung im westlichen Teil. Im Norden gilt dies ab 600 Metern Höhe, im Süden ab 400 Metern.

Auf Teneriffa werden die Temperaturen in den Bergen und mittleren Höhenlagen im Westen und Süden der Insel allgemein über 30 Grad steigen, lokal bis zu 34 Grad. Die Winde sind mäßig und wechseln in den höheren Lagen die Richtung, mit einer Tendenz von Nordost bis Südost in den mittleren Höhenlagen. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt in den Bergregionen beider Inseln deutlich unter 30 Prozent. Aufgrund dieser Wetterlage ist das Waldbrandrisiko auf beiden Inseln laut dem von AEMET erstellten IPIF-Index sehr hoch.

Die Generaldirektion für Notfälle beobachtet die Situation kontinuierlich und kann die Alarmstufe anheben oder den geografischen Geltungsbereich anpassen, je nach Aktualisierung der Wettervorhersagen und Warnungen von AEMET.

Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Waldbrände zu verhindern. Dazu gehört das Vermeiden von weggeworfenen Zigaretten, Streichhölzern oder anderen brennbaren Abfällen in bewaldeten Gebieten. Auch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern oder anderen Feuerquellen in gefährdeten Zonen, landwirtschaftlichen Flächen oder Wohngebieten nahe Wälder ist untersagt. Zudem sollten die von den jeweiligen Inselverwaltungen festgelegten Einschränkungen bezüglich Zugang und Tätigkeiten in Waldgebieten beachtet werden, solange die Warnstufe gilt.

Zum Schutz von Wohngebieten ist es wichtig, einen sauberen Bereich ohne trockene Vegetation und Abfälle rund um die Häuser und unbebaute Grundstücke zu schaffen. Bei Rauchentwicklung oder Feuer im Wald ist sofort die Notrufnummer 112 zu wählen, mit genauen Angaben zum Ort und Sichtpunkt, um schnelle Hilfe zu ermöglichen.

Angesichts der hohen Temperaturen wird außerdem empfohlen, körperliche Anstrengungen in den heißesten Tageszeiten zu vermeiden, sich in kühlen Räumen aufzuhalten, ausreichend zu trinken und sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Leichte, regelmäßige Mahlzeiten und der Verzicht auf Alkohol sind ebenfalls ratsam. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kinder. Wer Medikamente einnimmt, sollte mit dem Arzt klären, ob diese die Wärmeverträglichkeit beeinträchtigen.

Weitere Hinweise und Empfehlungen zur Selbstschutzmaßnahmen sind auf der Webseite des Gobierno de Canarias verfügbar.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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