Die Ausschreibung für den Bau einer neuen Unterwasserstation in Pájara, die Gran Canaria und Lanzarote verbinden wird, ist eröffnet. Das Projekt hat ein Budget von 481.339,5 Euro und wird durch europäische Mittel aus dem Plan für Wiederherstellung, Transformation und Resilienz (PRTR – NextGenerationEU) finanziert. Die Arbeiten müssen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein und umfassen sowohl den zivilen Bau als auch die vollständige elektrische und energetische Ausstattung der Station.
Die Umsetzung des Projekts unterliegt strengen Nachhaltigkeitsanforderungen. Die beauftragte Firma muss sicherstellen, dass alle Arbeiten umweltfreundlich durchgeführt werden und die europäischen sowie nationalen Emissionsreduktionsverpflichtungen eingehalten werden. Rubén Molowny, Geschäftsführer von Canalink, betonte, dass dieses Projekt Teil der Bemühungen ist, die digitale Konnektivität auf den nicht-hauptstädtischen Inseln zu stärken. Ziel ist es, eine robuste Infrastruktur zu schaffen, die den aktuellen Anforderungen und zukünftigen technologischen Herausforderungen gerecht wird.
Interessierte Bau- und Technologieunternehmen können ihre Angebote bis zum 30. April über die Plattform für öffentliche Aufträge einreichen. Canalink, ein führendes Unternehmen im Bereich der Unterseekabelkommunikation, bietet Dienstleistungen für namhafte Betreiber wie Vodafone, Masorange und Maroc Telecom an. Die Gesellschaft, die dem Inselrat von Teneriffa untersteht, hat sich zum Ziel gesetzt, die Kanarischen Inseln mit der Welt durch innovative Technologien und maßgeschneiderte Konnektivitätslösungen zu verbinden.
Quelle: La Voz de Fuerteventura
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