Ayuntamiento von Telde beteiligt sich an Verfahren zum Fischsterben in Salinetas auf Gran Canaria (Telde Gc)

Ayuntamiento von Telde beteiligt sich an Verfahren zum Fischsterben in Salinetas

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

12 Juli, 2026

Das Ayuntamiento von Telde wird sich im möglichen Gerichtsverfahren beteiligen, das nach der Anzeige von Aquanaria wegen des massiven Fischsterbens in den Meereskäfigen von Salinetas eröffnet werden könnte. Dieses Fischsterben führte bereits zur Schließung von etwa einem Dutzend Stränden auf Gran Canaria. Die Stadtverwaltung will so ihre Interessen wahren und zur Klärung der Ursachen beitragen. Bürgermeister Juan Antonio Peña bestätigte in einem Interview, dass neben dem Ayuntamiento auch die Nachbarschaftsvereinigung Meclasa ihre Teilnahme an den Untersuchungen angekündigt hat. Peña betonte, dass alle Beteiligten mit einem legitimen Interesse an der Aufklärung Verantwortung übernehmen sollten. Er unterstrich, dass die städtische Beteiligung es ermöglicht, das Verfahren zu verfolgen und gegebenenfalls die Interessen der Gemeinde Telde zu verteidigen. Zum mutmaßlichen Zusammenhang mit der Kläranlage Silva erklärte der Bürgermeister, dass keine Informationen vorlägen, die einen direkten Bezug zum Fischsterben herstellen könnten. Nach Gesprächen mit den Betreibern von Aguas de Telde und der verantwortlichen Gesellschaft wurden die verfügbaren Daten geprüft, die keine Grenzwertüberschreitungen zeigten und die Einhaltung der Umweltparameter bestätigten. Peña wies darauf hin, dass eine mögliche Verbindung zwischen einer eventuellen Verwaltungsirregularität und dem Fischsterben nur durch technische und wissenschaftliche Beweise nachgewiesen werden kann. Die Stadtverwaltung hat bisher keine Schuldzuweisungen öffentlich gemacht, sondern lediglich die festgestellten Tatsachen – das Fischsterben und die Strandverunreinigungen – kommuniziert. Zudem hat das Ayuntamiento die zuständigen Behörden informiert und signalisiert, die Ermittlungen zu unterstützen. Sollte ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden, rechnet Peña damit, dass viele Beteiligte zur Klärung der Verantwortlichkeiten befragt werden. Somit steht die juristische Aufarbeitung noch am Anfang, die für die betroffene Bevölkerung und auch den Tourismus auf Gran Canaria von großer Bedeutung ist.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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