Fertigstellung der Kläranlage Buenos Aires in Santa Cruz erneut bis 2028 verschoben auf Teneriffa (St Cruz Innenstadt)

Fertigstellung der Kläranlage Buenos Aires in Santa Cruz erneut bis 2028 verschoben

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

2 August, 2026

Die Erweiterungsarbeiten an der Kläranlage Buenos Aires in Santa Cruz de Tenerife verzögern sich erneut erheblich. Der spanische Staat hat dem Rathaus von Santa Cruz mitgeteilt, dass die Fertigstellung nun erst im Juni 2028 zu erwarten ist – zwei Jahre später als zuletzt angekündigt und insgesamt vier Jahre nach dem ursprünglichen Plan. Dieses Infrastrukturprojekt ist für die Gemeinden Santa Cruz, La Laguna und El Rosario von zentraler Bedeutung, da es die Wasserqualität und den Umweltschutz an der Küste verbessern soll.

Ursprünglich sollte die Erweiterung der Kläranlage bereits 2022 abgeschlossen sein, die Fertigstellung war zuletzt für November 2023 vorgesehen. Die Arbeiten umfassen den Ausbau der Kapazität auf 55.000 Kubikmeter, den Bau neuer Pumpstationen sowie die Installation eines modernen biologischen Reaktors. Technische Probleme wie Leckagen in Wasserleitungen und eine notwendige Änderung im Projekt zur Stabilisierung der Schlämme haben die Arbeiten jedoch verzögert.

Das Ministerium für ökologische Transformation begründet die erneute Verschiebung mit aufgetretenen Mängeln, die nach Tests durch die Generaldirektion für Wasser im Juli behoben werden mussten. Zudem musste die Konzeptplanung für die Schlammbehandlung überarbeitet werden, da die Bedingungen für die Stabilisierung im Reaktor nicht erfüllt wurden. Noch ausstehende Arbeiten betreffen unter anderem die Pumpstationen in Cabo Llanos und die Fertigstellung der Schlammleitung, die für einen sicheren Betrieb der Kläranlage notwendig sind.

Der Stadtrat von Santa Cruz zeigt sich enttäuscht über die andauernden Verzögerungen. Carlos Tarife, Stadtrat für öffentliche Dienste, kritisierte die wiederholten Terminverschiebungen und bezeichnete die Situation als eine klare Missachtung der Stadt durch die Zentralregierung. Die Verzögerung beeinflusst zudem direkt wichtige Umweltziele: So wird sich der Erhalt der Blauen Flagge für die Strände von Santa Cruz weiter verzögern, ebenso wie die angestrebte Null-Einleitung von unbehandeltem Abwasser ins Meer.

Trotz der Verschiebungen hat die Stadtverwaltung bereits rund 16 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert, zusätzlich zu den 18 Millionen Euro, die der Staat für die Erweiterung zugesagt hat. Diese Investitionen sollen verhindern, dass ungeklärtes Abwasser insbesondere in den Küstenbereichen von La Hondura und Cabo Llanos ins Meer gelangt. Die erneute Verzögerung stellt somit auch einen Rückschlag für den Umweltschutz und die Lebensqualität der Anwohner dar.

Die Stadtverwaltung hat angekündigt, weiterhin bei der Zentralregierung und der Subdelegation des Staates auf eine schnellere Fertigstellung zu drängen. Ein konkreter neuer Fertigstellungstermin wurde nicht genannt, die Genehmigung weiterer Projektänderungen bleibt ein offener Punkt. Bis Juni 2028 sind jedoch keine abschließenden Arbeiten zu erwarten, sodass Einwohner, Urlauber und Umweltschützer sich weiterhin auf Einschränkungen einstellen müssen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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