Am 19. August 2026 gegen 18:57 Uhr wurde die Notrufzentrale 112 der Kanarischen Regierung über eine Frau informiert, die am Strand von Las Teresitas in Santa Cruz de Tenerife aus dem Meer gerettet worden war und sich in einem Herz-Kreislauf-Stillstand befand. Nach dem Eingang mehrerer Notrufe wurden die zuständigen Rettungsdienste alarmiert und zum Einsatzort entsandt.
Die Rettungskräfte der Spanischen Rotkreuzgesellschaft, die für die Strandüberwachung zuständig sind, waren vor Ort und setzten die bereits von Zeugen begonnenen Wiederbelebungsmaßnahmen fort. Parallel dazu wurde vom Koordinator des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) eine medizinisch ausgestattete Ambulanz entsandt. Das medizinische Personal setzte die Reanimation mit fortgeschrittenen Maßnahmen fort, konnte jedoch den Herz-Kreislauf-Stillstand nicht beheben. Die Frau, etwa 60 Jahre alt, wurde für tot erklärt.
Die Polizei, sowohl die Nationale als auch die örtliche Dienststelle, wurde ebenfalls zur Unterstützung des Einsatzes und zur Einleitung der notwendigen Ermittlungen verständigt. Die Beamten sicherten den Einsatzort und nahmen die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls auf.
Das Ereignis am beliebten Strand von Las Teresitas ist von Bedeutung, da es die Gefahren bei Badeunfällen und medizinischen Notfällen im Meer verdeutlicht. Die unmittelbare Reaktion der anwesenden Personen und der Rettungskräfte konnte trotz der schnellen und professionellen Maßnahmen den Tod der Frau nicht verhindern. Der Einsatz zeigt die enge Zusammenarbeit verschiedener Rettungs- und Sicherheitsdienste bei lebensbedrohlichen Notfällen an Stränden der Kanaren.
Für Anwohner, Urlauber und Auswanderer auf Teneriffa ist dieser Vorfall ein ernster Hinweis auf die Risiken beim Schwimmen im Meer, insbesondere bei gesundheitlichen Vorbelastungen. Die Behörden empfehlen, bei Notfällen umgehend den Notruf 112 zu wählen und die Anweisungen der Rettungskräfte strikt zu befolgen.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Vorfalls dauern an. Die Polizei prüft die Umstände der Rettung sowie mögliche Einflussfaktoren. Bislang liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Weitere Informationen werden nach Abschluss der Untersuchungen veröffentlicht.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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