Fuerteventura modernisiert Gesundheitszentren in Gran Tarajal, Costa Calma und Antigua – Gesundheit (Fallback Gesundheit)

Fuerteventura modernisiert Gesundheitszentren in Gran Tarajal, Costa Calma und Antigua

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

17 Juni, 2026

Die Kanarische Regierung treibt den Ausbau und die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur auf Fuerteventura weiter voran. Mit mehreren strategischen Projekten sollen die medizinischen Einrichtungen in Gran Tarajal, Costa Calma und Antigua an die aktuellen Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst und die Versorgung deutlich verbessert werden.

Im Mittelpunkt steht die Erweiterung des Gesundheitszentrums in Gran Tarajal. Dort ist ein aktualisierter funktionaler Plan fertiggestellt, der eine Vergrößerung der Fläche auf 4.762 Quadratmeter vorsieht. Die Vergrößerung ermöglicht unter anderem die Einrichtung neuer Bereiche für Psychische Gesundheit und Physiotherapie. Diese zusätzlichen Angebote sollen die bisherige Versorgung vor Ort deutlich erweitern und damit Patienten längere Wege ersparen.

Auch in Costa Calma plant die Gesundheitsbehörde eine wichtige Verbesserung. Das dortige lokale Gesundheitszentrum soll um einen Dialysedienst erweitert werden. Derzeit müssen Patienten aus dem Süden der Insel für diese Behandlung oft weite Strecken zurücklegen. Die Integration des Dialysedienstes direkt vor Ort wird die Lebensqualität vieler Betroffener spürbar erhöhen und die medizinische Betreuung in der Region stärken. Das Projekt befindet sich aktuell in der Überprüfungsphase.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Notfallversorgung im Gesundheitszentrum von Antigua. Dort soll ein neuer Punkt für die kontinuierliche Notfallversorgung entstehen, der die medizinische Reaktionsfähigkeit in diesem Teil der Insel verbessert. Diese Maßnahme soll die Erreichbarkeit von Notdiensten erhöhen und die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung stärken.

Esther Monzón, die kanarische Gesundheitsministerin, stellte diese Maßnahmen im Parlament vor und unterstrich, dass Fuerteventura Teil eines umfassenden Programms ist, das sich auf die nicht-hauptstädtischen Inseln konzentriert. Ziel ist es, die bestehenden regionalen Unterschiede in der Gesundheitsversorgung abzubauen und die öffentliche Infrastruktur zu modernisieren. Die Projekte sind Teil einer Gesamtstrategie, die barrierefreie, funktionale und moderne Einrichtungen schaffen will, die den Anforderungen von Patienten und medizinischem Personal gerecht werden.

Für die Bewohner und Besucher der Inseln bedeutet dies eine spürbare Verbesserung der medizinischen Versorgung. Urlauber können künftig auf eine bessere gesundheitliche Infrastruktur vertrauen, während Auswanderer und Einheimische von kürzeren Wegen und einem erweiterten Angebot profitieren. Gerade die geplante Dialyseversorgung in Costa Calma und die Ausbauprojekte in Gran Tarajal und Antigua verbessern die Zugänglichkeit spezieller Behandlungen, ohne dass lange Reisen zu den größeren Inseln erforderlich sind.

Die kanarische Regierung verfolgt konsequent das Ziel, die sogenannte Doppelinsularität zu überwinden – also die geografisch bedingte Benachteiligung kleinerer Inseln. Durch gezielte Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur auf Fuerteventura wird die Versorgung auf ein Niveau gehoben, das mit den Hauptinseln vergleichbar ist. Die laufenden Projekte zeigen, dass die Behörden den Ausbau nachhaltiger und patientenorientierter Strukturen vorantreiben und so die Lebensqualität auf den Kanaren insgesamt verbessern wollen.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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