Der Cabildo von Fuerteventura und die Gemeinde La Oliva setzen die Sanierung von 507 Wohnungen in den Wohngebieten Casco Viejo Corralejo (Phasen I bis III) und El Cotillo mit einem Investitionsvolumen von nahezu 14 Millionen Euro um. Diese Maßnahmen sind Teil einer Gesamtinvestition von über 53 Millionen Euro, die Neubau und Sanierung von Wohnraum auf Fuerteventura umfasst und maßgeblich durch den europäischen Fonds NextGeneration finanziert wird. Die Sanierungsprojekte verteilen sich auf 262 Wohnungen in den ersten beiden Phasen von Casco Viejo Corralejo, 107 in der dritten Phase sowie 138 in El Cotillo.
Die Sanierungen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Energieeffizienz und die Wiederverwendung bestehender Bausubstanz, um den Flächenverbrauch zu minimieren. Mehr als 500 Familien profitieren direkt von den Maßnahmen, die den Zugang zu bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnraum auf der Insel verbessern sollen. Diese Projekte stärken die öffentliche Wohnraumversorgung und adressieren die angespannte Wohnraumsituation auf Fuerteventura.
Die Finanzierung erfolgt durch eine enge Kooperation zwischen dem Cabildo de Fuerteventura, den Kommunen, der Kanarischen Regierung und dem spanischen Ministerium für Wohnungswesen und urbane Agenda, wobei EU-Mittel eine zentrale Rolle spielen. Das Instituto Canario de la Vivienda koordiniert die Programme zur Wohnraumsanierung und sorgt für die Verteilung der Fördermittel an die lokalen Verwaltungen.
Die Präsidentin des Cabildo, Lola García, betonte, dass die interadministrative Zusammenarbeit entscheidend für die Umsetzung dieser dringend notwendigen Investitionen sei. Sie hob hervor, dass die Strategie nicht nur auf Neubauten setze, sondern auch auf die Wiederbelebung leerstehender und unvollendeter Gebäude, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Der Bürgermeister von La Oliva, Isaí Blanco, unterstrich, dass es darum gehe, die Lebensqualität der Einwohner nachhaltig zu verbessern.
Pino de León, Direktorin des Instituto Canario de la Vivienda, verwies auf parallele Projekte wie den Bau von 77 öffentlichen Wohnungen in Corralejo sowie auf weitere Sanierungsmaßnahmen in anderen Gemeinden. Sie hob hervor, dass die Maßnahmen auf allen Inseln umgesetzt werden, mit über 4.000 Wohnungen, die sich aktuell in Bau oder Sanierung befinden.
Der kanarische Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, würdigte die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen als beispielhaft für die Bewältigung der Wohnungsnot. Er bekräftigte das Engagement der Regierung, die Wohnraumangebote weiter auszubauen und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu erleichtern.
Mit der Sanierung dieser Wohngebiete werden wichtige Schritte unternommen, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum auf Fuerteventura entgegenzuwirken. Die Projekte sind ein konkretes Signal dafür, wie koordinierte Investitionen und Fördermittel genutzt werden können, um bestehende Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig die soziale Infrastruktur der Insel zu stärken. Die Arbeiten laufen aktuell und werden in den kommenden Monaten weiter vorangetrieben, um möglichst bald mehr Familien eine sichere und bezahlbare Wohnmöglichkeit zu bieten.
Quelle: lavozdefuerteventura.com
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