Fuerteventuras Präsidentin fordert Ausnahmen bei Flughafenabgaben – Tourismus (Flughafen)

Fuerteventuras Präsidentin fordert Ausnahmen bei Flughafenabgaben

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

21 Mai, 2026

Lola García, die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, hat sich vehement dafür ausgesprochen, dass die Kanarischen Inseln von der geplanten Erhöhung der Flughafenabgaben, die von der spanischen Flughafenbehörde AENA angekündigt wurde, ausgenommen werden. Ihrer Meinung nach könnte diese Maßnahme erhebliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Archipels haben. García äußerte sich zu diesem Thema in einem offiziellen Kommuniqué und betonte, dass die Mobilität der Kanarier stark vom Luftverkehr abhängt.

Die Präsidentin begrüßte das Investitionsprogramm, das AENA für die spanischen Flughäfen vorgestellt hat. Dieses beinhaltet auch Maßnahmen zur Verbesserung der Flughäfen in den Kanaren, insbesondere in Fuerteventura. „Diese Verbesserungen sind für unsere Flughäfen dringend erforderlich“, sagte García. Dennoch warnte sie davor, dass diese Investitionen nicht zu einer Erhöhung der Gebühren in der Region führen sollten.

Die Forderung, die Kanarischen Inseln von den Gebührenanpassungen auszunehmen, ist Teil einer breiteren Diskussion über die Herausforderungen, denen sich die Region gegenübersieht. Fuerteventura und die anderen Inseln sind als ultraperiphere Regionen klassifiziert, was bedeutet, dass sie spezifische Bedürfnisse und Herausforderungen in Bezug auf Infrastruktur und Mobilität haben. García appellierte an die übergeordneten Behörden, diese Besonderheiten zu berücksichtigen und einseitige Entscheidungen zu vermeiden, die die strategische Verwaltung der Infrastruktur, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Inseln entscheidend ist, negativ beeinflussen könnten.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den García ansprach, ist die Notwendigkeit einer besseren Mitverwaltung des Flughafennetzes. Laut dem Autonomiestatut der Kanaren haben die Inseln das Recht auf eine solche Mitverwaltung. „Die Mitverwaltung des Flughafennetzes ist kein Luxus, sondern ein anerkanntes Recht, das mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Inseln verbunden ist“, erklärte sie. Diese Forderung könnte dazu beitragen, dass die Kanaren mehr Einfluss auf die Entscheidungen erhalten, die ihre Anbindung und Erreichbarkeit betreffen.

Zusätzlich erinnerte García daran, dass das von der autonomen Regierung eingeführte Dekret Canarias auch vorsieht, dass die autonome Gemeinschaft eine Vertretung im Verwaltungsrat von AENA erhält. Dies würde die Beteiligung der Kanarischen Inseln an strategischen Entscheidungen, die ihre Erreichbarkeit und damit die Lebensqualität der Bewohner betreffen, stärken.

Die Diskussion um die Flughafenabgaben und die damit verbundenen Investitionen wird für die kanarische Bevölkerung von großem Interesse sein, da diese direkt die Reisekosten und die Anbindung an das Festland beeinflussen können. Urlauber, Auswanderer und Einheimische sollten die Entwicklungen in diesem Bereich genau verfolgen, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Mobilität und die wirtschaftliche Situation auf den Inseln haben könnten.

Quelle: fuerteventuradigital.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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