Gran Canaria und Teneriffa bereiten sich mit umfassenden Maßnahmen auf Papstbesuch vor – Divers / Vermischtes (Vatikan)

Gran Canaria und Teneriffa bereiten sich mit umfassenden Maßnahmen auf Papstbesuch vor

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

4 Juni, 2026

Die Kanarische Regierung hat weitreichende Vorbereitungen für den Besuch von Papst Leo XIV. am 11. Juni auf Gran Canaria und am 12. Juni auf Teneriffa angekündigt. Um die Sicherheit und Mobilität während dieses außergewöhnlichen Ereignisses zu gewährleisten, werden an beiden Tagen die Schulen geschlossen. Diese Entscheidung trifft das Komitee des Territorialen Notfallplans für den Schutz der Zivilbevölkerung der Kanarischen Inseln (PLATECA) nach Empfehlung der spanischen Regierung und in Abstimmung mit lokalen Behörden und den beteiligten Diözesen.

Die Schulschließungen dienen vor allem dazu, Verkehrsstaus zu vermeiden und die Zugänge zu den Bildungseinrichtungen frei zu halten, damit Notfalldienste ungehindert arbeiten können. Die Behörden rechnen mit einem erheblichen Andrang, der eine massive Mobilisierung von Personal und Technik erfordert. Die Maßnahmen sollen einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen ermöglichen und die Sicherheit der Bevölkerung garantieren.

Neben der Schulschließung hat die Regierung auch umfangreiche Regelungen für die öffentliche Verwaltung getroffen. Am 11. Juni in Las Palmas de Gran Canaria und am 12. Juni in Santa Cruz de Tenerife wird den Beschäftigten der Autonomen Gemeinschaft empfohlen, im Homeoffice zu arbeiten. Diese Empfehlung gilt auch für öffentliche Unternehmen und Einrichtungen in den beiden Hauptstädten. Die Bürgerinnen und Bürger können die elektronischen Dienste der Kanarischen Regierung weiterhin nutzen, da alle Registrierungs- und Bürgerbüros an diesen Tagen geschlossen bleiben.

Für die Sicherheit während des Papstbesuchs mobilisiert die kanarische Polizei etwa 200 Beamte auf beiden Inseln. Unterstützung erhält sie von einem eigens eingerichteten Koordinierungsstab der Generaldirektion für Notfälle und des Notrufzentrums CECOES 1-1-2. Dieses Team setzt sich aus 43 Fachkräften zusammen, die für Einsatzkoordination, Planung, operative Steuerung sowie Kommunikation zuständig sind. Sie werden mit acht Koordinationsfahrzeugen, acht mobilen Führungs- und Koordinationszentren sowie einem Netz von 200 Funkgeräten ausgestattet, um 14 Einsatzszenarien auf Gran Canaria und Teneriffa permanent zu überwachen.

Auch im Gesundheitsbereich sind umfangreiche Vorkehrungen getroffen worden. Der kanarische Gesundheitsnotdienst (SUC) stellt ein Team von über 100 Fachkräften bereit, darunter Ärzte, Pflegepersonal, Notfalltechniker, Koordinatoren und logistische Unterstützung. Zusätzlich werden vier eigenständige Feldlazarette an zentralen Orten in Las Palmas, Santa Cruz sowie am Hafen von Arguineguín (Gemeinde Mogán) eingerichtet. Mobile Katastropheneinheiten und weitere Fahrzeuge für Logistik und Koordination ergänzen das medizinische Einsatzkonzept.

Diese umfassenden Maßnahmen zeigen die Bedeutung des Papstbesuchs für die Kanarischen Inseln und die Herausforderung, ein solch großes Ereignis sicher zu gestalten. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Inseln bedeutet dies vor allem Einschränkungen im öffentlichen Leben an den genannten Tagen. Schulen bleiben geschlossen, Verwaltungsstellen sind nicht geöffnet, und es ist mit Verkehrsbehinderungen und verstärkten Sicherheitskontrollen zu rechnen.

Die Regierung appelliert an die Bevölkerung, die Empfehlungen zu beachten und die elektronischen Dienste zu nutzen, um persönliche Wege und Kontakte zu minimieren. Die Sicherheitskräfte und Rettungsdienste sind gut vorbereitet, um auf etwaige Notfälle schnell reagieren zu können und die Veranstaltung erfolgreich zu begleiten.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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