Die bevorstehende Papstreise von Papst León XIV auf die Kanarischen Inseln am 11. und 12. Juni fällt mit einer Phase besonders hoher ultravioletter (UV) Strahlung zusammen. Die Gesundheitsbehörden warnen vor einem sehr hohen Risiko durch Sonnenstrahlung, das vor allem auf der Insel Teneriffa mehrere Regionen betrifft. Besucher und Einwohner sollten Schutzmaßnahmen intensiv beachten.
Die Direktion für Öffentliche Gesundheit hat auf die Gefahr hingewiesen, die von der UV-Strahlung bei Werten im Bereich „sehr hoch“ bis „extrem“ ausgeht. Gerade bei Outdoor-Aktivitäten, längeren Aufenthalten im Freien und Menschenansammlungen – wie sie während der Veranstaltungen rund um den Besuch des Papstes zu erwarten sind – muss der Sonnenschutz deutlich verstärkt werden. Die Warnung richtet sich sowohl an die Bevölkerung als auch an die zahlreichen Urlauber, die sich zu dieser Zeit auf den Inseln aufhalten.
Auf Teneriffa zeigen UV-Strahlenkarten auffällig rote Bereiche mit sehr hohem Risiko. Betroffen sind unter anderem die Gemeinden Garachico, San Juan de la Rambla, Los Realejos, La Orotava, Puerto de la Cruz, Santa Úrsula, La Victoria de Acentejo, El Sauzal, Tacoronte, Tegueste, Santa Cruz de Tenerife, Candelaria, Arafo, Güímar, Fasnia und Arico. Die Behörden empfehlen dringend, täglich Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF 50) zu verwenden, insbesondere während der Mittagsstunden, wenn die Sonneneinstrahlung am stärksten ist.
Neben Sonnencreme raten die Gesundheitsexperten zum Tragen von Kopfbedeckungen wie Hüten oder Kappen, Sonnenbrillen mit UV-Schutz sowie leichter, hautbedeckender Kleidung. Wo immer möglich, sollte man Schatten aufsuchen, um die Exposition zu reduzieren. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten nicht nur für Strandbesuche, sondern auch für das Warten im Freien, die Teilnahme an religiösen Veranstaltungen oder sonstige Aktivitäten unter freiem Himmel.
Der kanarische UV-Präventionsplan unterscheidet fünf Risikostufen: niedrig, mäßig, hoch, sehr hoch und extrem. Je nach Niveau werden spezifische Schutzempfehlungen ausgesprochen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die Auswirkungen von UV-Strahlung auf den menschlichen Körper können akut und langfristig sein: Sie reichen von Sonnenbrand über DNA-Schäden bis hin zu phototoxischen und photoallergischen Reaktionen. Zudem kann UV-Strahlung die Immunabwehr schwächen, was das Risiko für Hautkrebs erhöht und die Reaktivierung von Viren wie dem Herpes labialis begünstigt.
Angesichts der hohen Besucherzahlen und der besonderen Bedeutung der Papstveranstaltungen auf Gran Canaria und Teneriffa ist die Einhaltung der Schutzmaßnahmen von großer Bedeutung. Touristen, Auswanderer und Einheimische müssen sich der Risiken bewusst sein und eigenverantwortlich handeln, um gesundheitliche Schäden durch intensive Sonnenbestrahlung zu vermeiden. Die Behörden werden die Situation weiter beobachten und gegebenenfalls zusätzliche Hinweise geben.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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