Ein Iberia-Flug von Madrid nach Brasilien musste am 25. Juli 2026 aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord und widriger Wetterbedingungen zweimal die Landung auf Teneriffa abbrechen und wurde schließlich nach Gran Canaria umgeleitet. Die Passagierin zeigte Symptome, die auf eine mögliche akute Erkrankung hindeuteten, weshalb die Crew eine prioritäre Landung anstrebte. Trotz zweier Landeversuche auf dem Flughafen Teneriffa Süd mussten die Piloten wegen starker Windböen und gefährlicher Windänderungen die Anflüge abbrechen.
Die schwierigen Wetterbedingungen, insbesondere Turbulenzen mit Cizalladura, zwangen die Besatzung bei beiden Versuchen zu einem Durchstartmanöver. Die Flugverkehrskontrolle auf den Kanaren unterstützte die Flugzeugcrew dabei, eine sichere Lösung zu finden. Nachdem eine Landung auf Teneriffa nicht möglich war, entschieden die Piloten in Absprache mit der Bodenleitung, zum Flughafen Gran Canaria umzuleiten. Dort konnte die Maschine auf der Start- und Landebahn 03L sicher landen.
Am Flughafen Gran Canaria war der medizinische Notdienst bereits vor Ort, um die erkrankte Passagierin schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Die Priorisierung der Landung und der medizinische Einsatz vor Ort verhinderten eine Verschlechterung ihres Zustands.
Der Vorfall führte zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Flugverkehr auf Teneriffa, da die Landebahn für die ausstehenden Anflüge blockiert war. Die Flugpassagiere mussten mit Verzögerungen und der ungeplanten Umleitung rechnen. Für Reisende und Einwohner der Kanaren unterstreicht der Vorfall die Herausforderungen bei der Bewältigung medizinischer Notfälle im Luftverkehr, vor allem bei ungünstigen Wetterverhältnissen. Die Fluggesellschaft Iberia und die Luftverkehrskontrolle arbeiten weiterhin daran, solche Situationen bestmöglich zu koordinieren.
Wie lange die durch den Vorfall verursachten Einschränkungen auf den Flughäfen Teneriffa und Gran Canaria anhalten, ist derzeit offen. Passagiere sollten die aktuellen Informationen der Fluggesellschaften beachten und sich auf mögliche Änderungen einstellen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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