Internationale Polizeiaktion stoppt Falschgeldring der Camorra mit Verbindungen zu Gran Canaria – Behörden (Europol)

Internationale Polizeiaktion stoppt Falschgeldring der Camorra mit Verbindungen zu Gran Canaria

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

12 September, 2026

In einer koordinierten internationalen Aktion haben deutsche und spanische Polizeikräfte gemeinsam mit Europol eine kriminelle Organisation zerschlagen, die hochwertige gefälschte Euro-Banknoten herstellte und an kriminelle Gruppen in Deutschland und Spanien lieferte. Die Bande steht in Verbindung mit der italienischen Camorra.

Die Ermittlungen begannen im November 2021 mit der Festnahme eines 47-jährigen italienischen Staatsbürgers in Baden-Württemberg, der per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde der Mitgliedschaft in der Camorra, der Fälschung von Geld, Geldwäsche und Drogenhandel beschuldigt. Nach seiner Auslieferung nach Italien im Jahr 2022 wurde er zwar freigelassen, stand jedoch weiterhin in Kontakt mit weiteren Verdächtigen, unter anderem Personen, die Restaurants in Stuttgart betreiben und als Unterstützer der illegalen Geschäfte gelten.

Im Zuge der Operation wurden sechs Haftbefehle vollstreckt und 16 Objekte gleichzeitig durchsucht – verteilt auf Stuttgart, den Rems-Murr-Kreis in Deutschland, Neapel in Italien sowie Gran Canaria in Spanien. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Schusswaffen, Drogen und gefälschte Euro-Banknoten, die der sogenannten „Gruppe von Neapel“ zugeordnet werden. Zudem wurden Wertgegenstände sichergestellt, die vermutlich mit illegalen Geldern erworben wurden.

Die Fälschungen waren von hoher Qualität und wurden in großem Umfang in Umlauf gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass mehrere Hunderttausend Euro an gefälschten Banknoten über die Bande verteilt wurden. Die Beteiligung von Verdächtigen auf Gran Canaria zeigt die internationale Dimension des Netzwerks.

Die Ermittlungen dauern an, um weitere Hintermänner und Verbindungen aufzudecken. Für die Bevölkerung auf Gran Canaria und in den betroffenen deutschen Regionen bedeutet die Aufdeckung ein erhöhtes Sicherheitsgefühl, da ein kriminelles Netzwerk, das mit Falschgeld und anderen illegalen Aktivitäten operierte, zerschlagen wurde. Die Behörden raten weiterhin zur Wachsamkeit und weisen darauf hin, verdächtige Aktivitäten zu melden.

Die laufenden Verfahren und die internationale Zusammenarbeit der Polizeibehörden verdeutlichen die Komplexität der Bekämpfung transnationaler Kriminalität und die Bedeutung gemeinsamer Einsätze gegen Geldfälschung und organisierte Kriminalität.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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