Die kanarische Regierung hat am Donnerstag die „Encuentros para la Innovación en Orientación Profesional en Formación Profesional“ im Centro Integrado de Formación Profesional (CIFP) in Adeje eröffnet. Diese Veranstaltung versammelt Fachleute aus verschiedenen autonomen Regionen Spaniens, um neue Ansätze in der Berufsorientierung und der akademischen Beratung zu diskutieren. Ziel ist es, die Vielfalt in der Berufsausbildung zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen den Regionen zu stärken.
Carolina León, die Generaldirektorin für Berufsbildung und besondere Lehrgänge, betonte die Notwendigkeit, die akademische und berufliche Orientierung zu verbessern, um den Schülern zu helfen, informierte Entscheidungen zu treffen, die ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. „Die Berufsbildung in den Kanaren durchläuft derzeit eine Phase der Transformation und des Wachstums. Daher ist es entscheidend, die Werkzeuge zur Orientierung weiterzuentwickeln, damit kein Schüler die Chancen, die das System bietet, verpasst“, sagte León.
Im CIFP Adeje fanden am Donnerstag verschiedene Arbeitsgruppen statt, die sich mit den Modellen der Berufsorientierung in der beruflichen Ausbildung, der Berücksichtigung von Diversität, dem Gender-Bias in der Berufswahl und der Integration von Orientierung in die europäischen Qualitätssysteme, insbesondere dem EQAVET-Rahmen, beschäftigten. Vertreter aus Regionen wie Aragón und der Comunidad Valenciana teilten ihre Erfahrungen und Strategien zur Verbesserung der Berufsorientierung.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, den Austausch bewährter Praktiken zu fördern und auf koordinierte, inklusive Modelle der Berufsorientierung hinzuarbeiten, die den neuen Anforderungen der dualen Berufsausbildung Rechnung tragen. Am Nachmittag wird die Aktivität im CIFP César Manrique in Santa Cruz de Tenerife fortgesetzt, wo weitere Analyse- und Laborräume eingerichtet werden, die auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen abzielen.
Am Freitag findet die Veranstaltung im CIFP Virgen de Candelaria ihren Abschluss mit einem Forum zur Kooperation zwischen den autonomen Gemeinschaften und verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich mit den aktuellen Herausforderungen der akademischen und beruflichen Orientierung in der Berufsbildung befassen.
Die Berufsbildung auf den Kanaren wird im kommenden Schuljahr weiter ausgebaut. Die kanarische Regierung plant, 184 neue Ausbildungslehrgänge sowie virtuelle Ausbildungsangebote einzuführen, um den Zugang zu diesen Programmen von jeder Insel aus zu erleichtern. Zudem werden doppelte Abschlüsse gefördert, die es ermöglichen, innerhalb von drei Jahren zwei verwandte Abschlüsse in Bereichen wie Verwaltung, Informatik, Logistik, Tourismus, Gastronomie und Marketing zu erwerben. Diese Bildungsplanung zielt darauf ab, neue Ausbildungsrichtungen zu entwickeln, die mit den strategischen Sektoren der Kanaren und den Anforderungen des Arbeitsmarktes besser verknüpft sind.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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