Kanaren: 440.000 Euro Förderung für Gemeinden rund um Nationalparks – Behörden (Gobierno Canarias)

Kanaren: 440.000 Euro Förderung für Gemeinden rund um Nationalparks

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

6 Juni, 2026

Die kanarische Regierung stellt insgesamt 440.000 Euro für die sozioökonomischen Einflussgebiete der vier Nationalparks El Teide, Garajonay, Timanfaya und Caldera de Taburiente bereit. Dieses Förderprogramm soll nachhaltige Projekte unterstützen, die den Erhalt der Biodiversität vorantreiben und gleichzeitig die Lebensqualität in den angrenzenden Gemeinden verbessern. Die Mittel werden schrittweise von einer Anfangssumme von 50.000 Euro bis zum Gesamtbudget aufgestockt.

Die Fördergelder richten sich an Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige, gemeinnützige Vereine sowie Einwohner der betreffenden Regionen. Auch Eigentümergemeinschaften und öffentliche Einrichtungen, die mit der Verwaltung erneuerbarer natürlicher Ressourcen befasst sind, können Anträge stellen. Ziel ist es, Projekte zu fördern, die Infrastruktur modernisieren, öffentliche Dienstleistungen verbessern sowie das kulturelle und natürliche Erbe schützen und restaurieren.

Mariano Hernández Zapata, Minister für Ökologische Transition und Energie, betont die Bedeutung der Unterstützung für Gemeinden, die direkt an den Nationalparks liegen. Er sieht in den Förderungen eine wichtige Chance, um Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Die Nationalparks gelten als zentrale Umweltwerte der Kanarischen Inseln. Die Förderung soll sicherstellen, dass die angrenzenden Gemeinden nicht nur zum Schutz beitragen, sondern auch wirtschaftlich davon profitieren.

Die Förderbereiche umfassen unter anderem die Modernisierung kommunaler Infrastruktur, die Diversifizierung und Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen sowie Maßnahmen zur Umweltbildung und -sensibilisierung. Zudem sollen traditionelle Aktivitäten so gestaltet werden, dass sie mit den Naturschutzzielen der Parks vereinbar sind. Auch die Beseitigung von Umweltschäden gehört zu den förderfähigen Maßnahmen.

Die betroffenen Gemeinden verteilen sich auf mehrere Inseln: Auf Teneriffa profitieren Orte wie Adeje, Arico, Fasnia, Garachico, Granadilla de Abona, Guía de Isora, Güímar, Icod de los Vinos, La Guancha, La Orotava, Los Realejos, San Juan de la Rambla, Santiago del Teide und Vilaflor. Auf La Gomera zählen Agulo, Alajeró, Hermigua, San Sebastián de la Gomera, Valle Gran Rey und Vallehermoso zu den Begünstigten. Auf Lanzarote erhalten Tinajo und Yaiza Unterstützung, während auf La Palma Barlovento, Breña Alta, El Paso, Garafía, Puntagorda, Puntallana, San Andrés y Sauces, Santa Cruz de La Palma und Tijarafe profitieren.

Interessierte Antragsteller können sich seit dem 5. Juni im offiziellen kanarischen Amtsblatt über die Details informieren. Die Förderung bietet eine Gelegenheit für lokale Akteure, nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, die Umwelt zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis in den ländlichen Gebieten der Kanaren zu stärken. Für Urlauber und Auswanderer bedeutet dies langfristig bessere Infrastruktur und erhaltene Naturräume in den beliebten Urlaubsregionen der Inseln.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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