Die Sorge um Wohnungsokupationen in den Kanaren bleibt groß, obwohl die neuesten Daten des Ministeriums für Inneres einen Rückgang der entsprechenden Anzeigen zeigen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 14.875 Fälle von Okupationen registriert, was einem Rückgang von 9,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dennoch bleibt die Region die fünftschlimmste in Spanien, mit 596 Anzeigen, die etwa 4 % der nationalen Gesamtzahl ausmachen.
Die Zahlen zeigen, dass die Okupationen in den Kanaren im Vergleich zu 2024 um 10,1 % gesunken sind. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Situation angespannt, insbesondere da die Gesamtzahl der Anzeigen in den letzten zehn Jahren um über 30 % gestiegen ist. Die meisten Okupationen betreffen leerstehende Wohnungen, häufig im Besitz von Banken oder unvollendeten Bauprojekten.
In der Provinz Las Palmas wurden mehr Fälle gemeldet als in Santa Cruz de Tenerife, insbesondere in touristischen Gebieten und solchen mit hoher Wohnungswechselrate. Trotz des Rückgangs der Fälle bleibt die Besorgnis der Bürger ungebrochen, was sich in Protesten und Mobilisierungen in verschiedenen Teilen des Archipels äußert. Die Regierung von Kanaren betont jedoch, dass die betroffenen Wohnungen lediglich 0,06 % des gesamten Immobilienbestands ausmachen und der tatsächliche Einfluss begrenzt sei.
Quelle: laprovincia.es
Zum Original