Das Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria (ICCA) hat eine Fördersumme von insgesamt 290.862,39 Euro an elf Organisationen aus den Kanarischen Inseln vergeben. Die Mittel stammen aus dem Plan Estratégico de la Política Agraria Común (PEPAC) und sollen die Zusammenarbeit zur Förderung landwirtschaftlicher und alimentärer Produkte mit Qualitätskennzeichnung unterstützen. Ziel ist es, den Mehrwert dieser regionalen Produkte zu stärken und ihre Vermarktungschancen zu verbessern.
Die Fördermaßnahme wird von der kanarischen Landwirtschaftsbehörde koordiniert und mitfinanziert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (FEADER), die Autonome Gemeinschaft der Kanaren und das spanische Landwirtschaftsministerium. 75 Prozent der Ausgaben für kooperative Maßnahmen zur Verbreitung der Qualitätseigenschaften dieser Produkte werden erstattet.
Gefördert werden Aktivitäten wie Seminare, Kurse, Informationsveranstaltungen, Verkostungen, Produktpräsentationen sowie Werbemaßnahmen in Medien und im Internet. Auch die Erstellung von Informationsmaterialien und Webseiten gehört dazu. Die Maßnahme basiert auf dem Artikel 24 des Gesetzes 6/2019 über Agrarqualität, das Qualitätsregelungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse definiert.
Die geförderten Organisationen sind verpflichtet, Kontrollen durch das ICCA, die Landwirtschaftsbehörde und weitere Kontrollorgane zuzulassen und alle erforderlichen Nachweise zu erbringen. Die geförderten Projekte müssen bis zum 15. September 2026 umgesetzt sein, die Abrechnung der Maßnahmen ist bis zum 1. Oktober 2026 einzureichen.
Die Förderung soll die Wettbewerbsfähigkeit der kanarischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft stärken, den ländlichen Raum beleben und das Bewusstsein der Verbraucher für regionale Qualitätsprodukte erhöhen. Die vollständige Förderresolution ist online auf der offiziellen Webseite der kanarischen Regierung verfügbar. Damit erhalten die beteiligten Akteure Planungssicherheit für die kommenden Jahre und können gezielt ihre Produkte und deren Besonderheiten einem breiteren Publikum präsentieren.
Quelle: gomeratoday.com
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