Waldbrandwarnung auf den Kanarischen Inseln wegen Hitze und Trockenheit – Wetter (Calima)

Waldbrandwarnung auf den Kanarischen Inseln wegen Hitze und Trockenheit

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

8 September, 2026

Am Dienstag, den 8. September 2026, steigen die Temperaturen auf den Kanarischen Inseln deutlich an, begleitet von einer starken Calima und einer drastischen Abnahme der Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent. Die Wetterbehörde Aemet prognostiziert vor allem in den höheren Lagen der Provinz Las Palmas Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Die Temperaturen auf Teneriffa erreichen bis zu 32 Grad, auf Gran Canaria bis zu 38 Grad, während Lanzarote und Fuerteventura überwiegend wolkenlosen Himmel mit Staub in der Luft erwarten. Begleitet wird das heiße Wetter von mäßigem Passatwind mit teils sehr starken Böen in höheren Lagen und an exponierten Stellen.

Aufgrund der Kombination aus hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und starken Winden hat die kanarische Notfallzentrale ab 10 Uhr eine Waldbrandwarnstufe für die Inseln Teneriffa, El Hierro, La Gomera und La Palma sowie für Gebiete über 600 Metern Höhe im Norden Gran Canarias und über 400 Metern in den anderen Gebirgslagen der Insel ausgerufen. Diese Bedingungen erhöhen das Risiko für Brände, da die Vegetation besonders trocken und leicht entflammbar ist.

Die höchste Hitze wird unter anderem in der Caldera de Taburiente auf La Palma mit bis zu 35 Grad erwartet, ebenso in den Gipfelregionen von La Palma und El Hierro, wo ebenfalls Temperaturen über 35 Grad gemessen werden. Auf La Gomera können die Mittelgebirgslagen im Süden bis zu 37 Grad erreichen.

Der Cabildo von Teneriffa hat in Reaktion auf die Warnstufe die Stufe 1 der Waldbrandprävention aktiviert. Dies beinhaltet ein Verbot von landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Verbrennungen, das Anzünden von offenem Feuer im Freien, das Verwenden von Feuerwerkskörpern sowie das Rauchen in Waldgebieten. Auch der Einsatz von Funken erzeugenden Maschinen wie Schweißgeräten oder Motorsensen ist untersagt. Trotz dieser Maßnahmen bleiben Wanderwege, Forststraßen, öffentliche Erholungsflächen und Aussichtspunkte zugänglich.

Die Notfallleitung appelliert an alle Bewohner und Besucher, erhöhte Vorsicht walten zu lassen und bei ersten Anzeichen eines Feuers sofort den Notruf 112 zu informieren. Die anhaltende Hitze und Trockenheit erfordern eine erhöhte Aufmerksamkeit, um Brände frühzeitig zu verhindern und schnell zu bekämpfen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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