Kanarische Inseln: Rückgang der Scheidungen 2025 – Behörden (Tribunal)

Kanarische Inseln: Rückgang der Scheidungen 2025

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

30 Mai, 2026

Die Kanarischen Inseln haben 2025 ihre Position als Region mit der höchsten Scheidungsrate in Spanien verloren. Laut den aktuellen Daten des Consejo General del Poder Judicial (CGPJ) belegen die Inseln nun den zweiten Platz, überholt von den Balearen. Im vergangenen Jahr registrierten die Gerichte auf den Kanaren insgesamt 4.617 Anträge auf Scheidung, Trennung oder Nichtigkeit der Ehe. Dies stellt einen Rückgang von 11,8 Prozent im Vergleich zu 2024 dar, als noch 5.232 Fälle gezählt wurden.

Die relative Zahl der Anträge auf den Kanaren betrug 205,2 pro 100.000 Einwohner – somit liegt die Region über dem nationalen Durchschnitt von 171,9. Die Balearen führen die Liste mit 207,7 an, während Murcia mit 186,5 auf dem dritten Platz folgt. Bei der Betrachtung der Provinzen zeigt sich, dass Las Palmas mit 2.372 Fällen die meisten Scheidungen verzeichnete, gefolgt von Santa Cruz de Tenerife mit 2.240 Fällen.

Die Daten des CGPJ belegen zudem, dass in ganz Spanien die Zahl der Scheidungsanträge im Jahr 2025 auf 84.424 sank, was einem Rückgang von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark fiel die Zahl der nicht einvernehmlichen Scheidungen, die um 24,7 Prozent auf 27.935 Verfahren zurückging. Einvernehmliche Scheidungen sanken um 3 Prozent auf 53.466 Fälle. Auch die nicht einvernehmlichen Trennungen gingen zurück, und zwar um 22,1 Prozent auf 784 Fälle, während einvernehmliche Trennungen um 8 Prozent auf 2.167 fielen.

Im Gegensatz dazu stiegen die Anträge auf Ehenichtigkeiten um 14,3 Prozent, von 63 auf 72 Fälle in ganz Spanien. Darüber hinaus zeigt der Bericht, dass die Anträge zur Änderung von einvernehmlichen Regelungen in 2025 um 4,2 Prozent auf 13.591 Fälle zunahmen. Im Gegensatz dazu verringerten sich die nicht einvernehmlichen Änderungen um 22,1 Prozent auf 25.248 Fälle.

Für die deutschsprachigen Leser auf den Kanaren bedeutet dieser Rückgang möglicherweise eine Entspannung in den familiären Spannungen, die häufig zu Scheidungen führen. Das gesunkene Interesse an Scheidungen könnte auch eine positive Entwicklung für die lokale Gesellschaft darstellen. Urlauber und Auswanderer sollten sich jedoch bewusst sein, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für Scheidungen und Trennungen weiterhin bestehen und im Falle eines Falles rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Quelle: fuerteventuradigital.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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