Kanarische Parlamentspräsidentin Astrid Pérez fordert gemeinsame KI-Strategie für regionale Parlamente in Technik (Ki)

Kanarische Parlamentspräsidentin Astrid Pérez fordert gemeinsame KI-Strategie für regionale Parlamente

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

11 Juli, 2026

Die Präsidentin des Parlaments der Kanarischen Inseln, Astrid Pérez, hat bei der Konferenz der Präsidenten regionaler Parlamente (COPREPA) in Madrid die koordinierte Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) in den autonomen Parlamenten Spaniens gefordert. Ziel ist es, durch den gemeinsamen Einsatz von KI die demokratischen Prozesse zu stärken und die Bürgerbeteiligung zu verbessern. Dabei soll die Technologie insbesondere bei der Dokumentenverwaltung, Informationsanalyse und dem Management digitaler Ressourcen unterstützen.

Astrid Pérez betonte, dass die Parlamente enger zusammenarbeiten müssen, um die Einführung von KI sinnvoll und effektiv zu gestalten. Sie sieht in der Technik eine Möglichkeit, die Verbindung zwischen Parlamenten und Bürgern zu verbessern und den Zugang zu parlamentarischer Arbeit auch für Menschen mit Hörbehinderungen zu erleichtern. Die Initiative soll die Transparenz erhöhen sowie die institutionelle Modernisierung fördern.

Bei der COPREPA-Konferenz erläuterte Manuel Pereira, Leiter der Informationstechnologien im spanischen Senat, dass erste regionale Parlamente bereits KI-Anwendungen nutzen, um ihre Arbeit effizienter und transparenter zu gestalten. Er wies darauf hin, wie wichtig dabei eine strenge Kontrolle, Datenschutz und kontinuierliche menschliche Überwachung sind, um demokratische Werte zu wahren.

Visitación Martínez, Präsidentin der Versammlung von Murcia und Vorsitzende von COPREPA, unterstrich die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen und vertrauensbildenden Nutzung digitaler Technologien. Sie rief dazu auf, die Zusammenarbeit zwischen den regionalen Parlamenten zu intensivieren, um Erfahrungen auszutauschen und die Institutionen für aktuelle Herausforderungen fit zu machen. KI spiele eine zentrale Rolle bei der Modernisierung und Agilität parlamentarischer Informationsverarbeitung.

Senatspräsident Pedro Rollán stellte heraus, dass der spanische Senat als erstes gesetzgebendes Gremium des Landes Leitlinien zur Nutzung von KI in parlamentarischen Abläufen verabschiedet hat. Er betonte die Bedeutung ethischer und rechtlicher Prinzipien, besonders beim Umgang mit sensiblen parlamentarischen Daten.

Im Anschluss an die COPREPA-Konferenz wird Astrid Pérez den Permanentausschuss der Konferenz der Europäischen Regionalparlamente (CALRE) leiten. Dort sollen die diskutierten Ansätze weiter vertieft und konkrete Schritte für die Umsetzung vereinbart werden. Für die Kanarischen Inseln bedeutet dies eine aktive Mitgestaltung der europäischen Zusammenarbeit zur verantwortungsvollen Einführung von KI in regionalen Parlamenten, was auch die regionale Politik und Verwaltung nachhaltig beeinflussen wird.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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