Kanarische Regierung fordert Treffen mit Aena wegen Buszugangs- und Parkproblemen an Flughäfen – Tourismus (Flugzeuge Airp…

Kanarische Regierung fordert Treffen mit Aena wegen Buszugangs- und Parkproblemen an Flughäfen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

17 Juli, 2026

Die kanarische Regierung hat Aena aufgefordert, die Verwaltung des Buszugangs und der Parkmöglichkeiten an den Flughäfen der Inseln zu überarbeiten. Grund dafür sind Probleme mit einem neuen System, das seit kurzem in Betrieb ist und den Busverkehr erheblich beeinträchtigt. Verkehrsministerin María Fernández betont, dass die effiziente Nutzung der Flughafenflächen mit den Bedürfnissen des öffentlichen Nahverkehrs in Einklang gebracht werden muss – insbesondere angesichts der besonderen Bedingungen auf den Inseln.

Bereits seit Dezember 2022 äußert die kanarische Regierung Kritik an der neuen Regelung und sieht darin eine Gefahr für die nachhaltige Verkehrspolitik der Region. Damals wurde unter anderem eine vorübergehende Aussetzung der Änderungen gefordert sowie ein Treffen der Flughafen-Koordinationskommission angeregt, um eine geeignete Lösung zu finden.

Aktuell verlangt die Regierung ein Gespräch mit Aena bis spätestens Ende Juli 2023, um die Einführung des neuen Systems zu besprechen, bestehende Probleme aufzuarbeiten und weitere Schwierigkeiten zu verhindern. Bislang liegen keine aktuellen Informationen seitens Aena vor, obwohl eine Verschiebung der Maßnahmen angekündigt war.

Das neue System wirkt sich erheblich auf den Busverkehr aus, der als einziges Massentransportmittel die Flughäfen mit wichtigen städtischen und touristischen Zielen auf den Kanaren verbindet. Einschränkungen könnten zu mehr Individualverkehr führen, was Verkehrsstaus und negative Umweltauswirkungen verstärkt. Verkehrsministerin Fernández machte deutlich, dass eine Behinderung des Busbetriebs diese nachhaltigen Mobilitätsziele gefährdet. Sie warnte zudem, dass Verzögerungen und notwendige Passagierkontrollen den planmäßigen Ablauf der Busverbindungen stören können.

Fernández unterstrich die Dringlichkeit eines konstruktiven Dialogs mit Aena, um Probleme im öffentlichen Nahverkehr zu lösen und Wiederholungen zu vermeiden. Die kanarische Regierung sieht die Zusammenarbeit mit Aena und dem Staat als entscheidend an, zumal umfangreiche Investitionen in Flughafenausbauten mit einem Umfang von über 1,8 Milliarden Pfund geplant sind.

Das Treffen Ende Juli wird somit eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Organisation des Busverkehrs an den Flughäfen und die nachhaltige Mobilität auf den Kanaren sein. Bis dahin bleibt offen, wie schnell und in welchem Umfang Anpassungen am neuen Buszugangs- und Parksystem realisiert werden können.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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