Schwerer Fahrradunfall in Agüimes auf Gran Canaria: Radfahrer in kritischem Zustand nach Sturz in Barranco – Gesundheit (R…

Schwerer Fahrradunfall in Agüimes auf Gran Canaria: Radfahrer in kritischem Zustand nach Sturz in Barranco

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

22 Juni, 2026

Ein 50-jähriger Radfahrer befindet sich nach einem schweren Sturz in Agüimes auf Gran Canaria in kritischem Zustand. Der Mann war am Vormittag von der Straße abgekommen und in einen tiefen Barranco gestürzt. Der Unfall ereignete sich an der GC-550 nahe Kilometerpunkt 7. Kurz vor 11 Uhr alarmierten Zeugen die Notrufzentrale CECOES 112, die umgehend ein umfangreiches Rettungsteam aktivierte.

Sofort rückten Einsatzkräfte verschiedener Behörden an: das Grupo de Emergencias y Salvamento (GES) der kanarischen Regierung, der Servicio de Urgencias Canario (SUC), die Feuerwehr des Gran Canaria Notfallkonsortiums, die örtliche Polizei sowie die Guardia Civil. Gemeinsam organisierten sie den Einsatz vor Ort, um den Verunglückten schnell und sicher zu bergen.

Die Sanitäter des SUC erreichten die Unfallstelle und versorgten den Radfahrer, der mehrere schwere Verletzungen erlitt. Aufgrund der unwegsamen Lage des Barrancos war eine Bergung zu Fuß kaum möglich. Deshalb setzten die Rettungskräfte einen Hubschrauber des GES ein, dessen Team mittels Kran den Patienten aus dem unzugänglichen Gelände hob und in eine nahegelegene Sicherheitszone brachte.

Dort wartete bereits ein weiterer medizinischer Hubschrauber des SUC, in den der Mann zur weiteren Stabilisierung umgeladen wurde. Nach der Erstversorgung flog der Rettungsdienst den schwerverletzten Radfahrer in das Hospital Universitario Insular de Gran Canaria. Die schnelle medizinische Betreuung vor Ort und der unmittelbare Transport in eine spezialisierte Klinik erhöhen seine Chancen auf eine bestmögliche Versorgung.

Während der Rettungsaktion sicherten Feuerwehr und Polizei das Gelände, um den Hubschraubereinsatz ohne Zwischenfälle durchführen zu können. Die Guardia Civil übernahm die Absperrmaßnahmen und leitete die Ermittlungen zur Unfallursache ein. Der genaue Hergang, wie der Radfahrer von der Straße abkam und in den Barranco stürzte, ist noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.

Für Bewohner, Urlauber und Auswanderer auf Gran Canaria zeigt dieser Vorfall erneut, wie wichtig Vorsicht auf den teils schmalen und kurvenreichen Straßen ist. Besonders auf der GC-550, die durch bergige Landschaften führt, können Stürze schwerwiegende Folgen haben. Radfahrer sollten dort besonders aufmerksam fahren und Schutzausrüstung tragen. Die schnelle und koordinierte Reaktion der Rettungskräfte unterstreicht die gut funktionierenden Notfallstrukturen auf den Kanaren, die auch in schwierigen Situationen rasch eingreifen können.

Dieser Unfall erinnert daran, dass die Kombination aus Natur, Sport und Verkehr auf den Kanaren sorgfältige Vorbereitung und Umsicht erfordert. Wer die Inseln mit dem Fahrrad erkundet, sollte sich der Risiken bewusst sein und stets vorsichtig unterwegs sein. Die Behörden appellieren weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, die Straßenverhältnisse zu beachten und bei Notfällen unverzüglich Hilfe zu rufen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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