Kanarische Regierung verlängert Nullsatz beim IGIC auf Kraftstoffe bis September – Verkehr (Tankstelle Junger Mann)

Kanarische Regierung verlängert Nullsatz beim IGIC auf Kraftstoffe bis September

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

19 Juli, 2026

Die kanarische Regierung hat die Verlängerung des Nullsatzes beim Impuesto General Indirecto Canario (IGIC) auf Kraftstoffe für den Monat August angekündigt. Diese steuerliche Entlastung soll bis zum 30. September 2026 beibehalten werden und hilft, die hohen Energiepreise auf den Kanaren abzufedern. Grundlage für diese Entscheidung sind die steigenden Verbraucherpreise für Benzin und Diesel, die laut regionalem Verbraucherpreisindex (IPC) um mehr als 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

Der Nullsatz wurde ursprünglich mit dem Dekret-Gesetz 3/2026 vom 6. April eingeführt und durch das Dekret-Gesetz 4/2026 vom 29. Juni verlängert. Die Maßnahme ist zeitlich befristet und orientiert sich an der Entwicklung des IPC für Kraftstoffe auf den Kanaren. Da die Preise weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau liegen, bleibt der reduzierte Steuersatz bestehen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen hoher Energie- und Logistikkosten auf Verbraucher und Unternehmen zu mildern.

Durch die Anwendung des Nullsatzes beim IGIC auf Kraftstoffe sinken die Endpreise an den Tankstellen, was sowohl den Alltag der Einwohner als auch die Kostenstruktur der Unternehmen auf den Inseln entlastet. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund der anhaltenden Energiekrise, die die Wettbewerbsfähigkeit der kanarischen Wirtschaft beeinträchtigt.

Die bisherige Erfahrung mit dem Nullsatz zeigt, dass die Maßnahme effektiv dazu beiträgt, die wirtschaftlichen Belastungen zu reduzieren. Sie hat es ermöglicht, die Steigerung der Energiekosten zumindest teilweise einzudämmen und so den finanziellen Druck auf Haushalte und Betriebe zu verringern.

Obwohl die Frist für diese Steuererleichterung zunächst bis Ende September 2026 festgelegt ist, wird die Entwicklung der Preisindikatoren weiterhin genau beobachtet. Eine weitere Anpassung der Maßnahme ist damit nicht ausgeschlossen und wird von der regionalen Regierung abhängig von den wirtschaftlichen Entwicklungen getroffen werden.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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