Am Samstagnachmittag brach nahe dem Aussichtspunkt Chivisaya in Arafo auf Teneriffa ein kleiner Waldbrand aus. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und nahezu vollständig gelöscht werden. Der Brand ereignete sich in der Nähe der TF-523, der Verbindungsstraße zwischen Arafo und der Cumbre, einer zentralen Gebirgsregion der Insel. Die Alarmierung erfolgte kurz vor 20 Uhr durch Passanten, die Rauch und Flammen bemerkten.
An den Löscharbeiten beteiligten sich die Ortsfeuerwehren aus Arafo und Candelaria, die Kanarenpolizei, die Forest Brigade Teneriffa, die Guardia Civil sowie zwei freiwillige Feuerwehrleute. Trotz der anhaltend hohen Temperaturen und der erhöhten Waldbrandgefahr auf der Insel gelang es den Einsatzkräften, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die schnelle Reaktion sorgte dafür, dass keine größeren Schäden entstanden.
Der betroffene Brandort liegt nahe an der Region, die im Sommer 2023 von einem großflächigen Waldbrand heimgesucht wurde. Damals waren tausende Hektar Wald und zahlreiche Gemeinden auf Teneriffa betroffen. Der aktuelle Vorfall verdeutlicht, dass die Gefahr von Waldbränden auf der Insel weiterhin präsent ist und die Einsatzkräfte jederzeit gefordert sind.
Die Behörden halten die Bevölkerung sowie Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren daher weiterhin zu erhöhter Vorsicht an, insbesondere in waldreichen Gebieten und bei hohen Temperaturen. Die Waldbrandwarnstufe bleibt erhöht, um schnelle Reaktionen bei neuen Brandmeldungen zu ermöglichen und die Sicherheit auf Teneriffa zu gewährleisten.
Quelle: tenerifeweekly.com
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