Der Cabildo von La Gomera hat einen umfassenden Bericht zur Evaluierung der Schäden durch die Sturmschäden von Therese veröffentlicht. Die geschätzten Kosten für die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Stärkung der Resilienz der Insel belaufen sich auf 42,7 Millionen Euro. Der Bericht umfasst insgesamt 118 Maßnahmen, die in verschiedene Interventionsbereiche unterteilt sind, um die erforderlichen Arbeiten präzise zu definieren.
Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt auf der Verkehrsinfrastruktur, wo 44 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 28 Millionen Euro, was 65,7 % der Gesamtsumme entspricht, vorgesehen sind. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Hänge zu stabilisieren, die Fahrbahndecke zu verbessern und die Zugänglichkeit innerhalb der Insel zu gewährleisten.
Im Bereich der Wasserinfrastruktur sind 67 Maßnahmen geplant, die mit 10.897.700 Euro veranschlagt sind und 25,6 % der Gesamtkosten ausmachen. Diese sollen die Wasserversorgung sichern, die Bewässerungsnetze verbessern und die Drainagesysteme reparieren, um die Wasserresilienz der Insel zu stärken.
Zusätzlich sind fünf Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Infrastruktur mit einem Gesamtwert von 3.419.000 Euro sowie zwei Projekte in Schulen mit einer Investition von 256.337,02 Euro vorgesehen. Der Präsident des Cabildo, Casimiro Curbelo, betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen Anstrengung aller Verwaltungsebenen, um die erforderlichen finanziellen Mittel zu mobilisieren und die Wiederherstellung der Insel zügig voranzutreiben.
Quelle: GomeraToday
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