La Palma erhält 600.000 Euro Miethilfen für Opfer der Vulkaneruption 2021 – Politik (Gobierno Canarias)

La Palma erhält 600.000 Euro Miethilfen für Opfer der Vulkaneruption 2021

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

20 Juni, 2026

Die kanarische Regierung stellt 600.000 Euro zur Verfügung, um die Mietprobleme der von der Vulkaneruption 2021 betroffenen Familien auf La Palma zu lindern. Diese Summe wurde im Boletín Oficial de Canarias (BOC) offiziell verankert und ist Teil des strategischen Zuschussplans des Instituto Canario de la Vivienda für die Jahre 2024 bis 2026. Das Ziel ist klar: Familien, die durch die Lavaflüsse ihre Wohnungen verloren haben, weiterhin finanziell zu unterstützen.

Die Mittel sind ausschließlich für Mietzuschüsse vorgesehen und richten sich an bereits registrierte Betroffene im offiziellen Registro de Afectados por el Volcán (RAV). Dieses Register dient als Selektionskriterium, um sicherzustellen, dass die Hilfen direkt bei denjenigen ankommen, die durch die Naturkatastrophe ihr Zuhause ganz oder teilweise verloren haben. Wichtig ist, dass es keine neue Anmeldefrist für weitere Antragsteller gibt. Die Gelder sollen die Ausgaben für bereits laufende oder bewilligte Mietunterstützungen decken.

Die Verwaltung der Mittel erfolgt unter der Leitung von Pablo Rodríguez Valido, dem kanarischen Minister für öffentliche Arbeiten, Wohnen und Mobilität. Er unterzeichnete die Budgetänderung am 12. Juni, sodass die Maßnahme unmittelbar nach Veröffentlichung im BOC wirksam wurde. Die Auszahlung der Gelder hängt von den jährlichen Haushaltsmitteln und der Einhaltung der kanarischen Finanzstabilitätsvorgaben ab.

Die Folgen der Eruption im September 2021 waren verheerend. Besonders die Gemeinden Los Llanos de Aridane, El Paso und Tazacorte erlitten massive Zerstörungen. Über 1.000 Häuser wurden durch die Lava komplett vernichtet, landwirtschaftliche Flächen, Gewerbegebiete und wichtige Verkehrsverbindungen schwer beschädigt. Seitdem kämpfen viele Betroffene um eine dauerhafte Wohnlösung.

Der Wohnungsmarkt auf La Palma ist durch die Katastrophe stark belastet. Der Mangel an verfügbarem Bauland und die hohe Nachfrage haben die Mietpreise in die Höhe getrieben. Die öffentliche Hand greift deshalb mit verschiedenen Programmen ein, um Wohnungsverlust und Obdachlosigkeit zu verhindern. Die jetzt bereitgestellten 600.000 Euro sind ein weiterer Baustein in einem umfassenden Maßnahmenpaket, das neben Miethilfen auch den Bau neuer, dauerhafter Unterkünfte vorsieht.

Für Urlauber, Auswanderer und Bewohner der Insel bedeutet das: Die kanarische Regierung hält die soziale Stabilität aufrecht und sorgt dafür, dass die Menschen, die ihre Heimat durch die Eruption verloren haben, nicht auf der Straße stehen. Die Hilfen schaffen eine Brücke bis zum Bau neuer Wohnungen und helfen, die sozialen Folgen der Naturkatastrophe abzufedern. Für alle, die auf La Palma leben oder dorthin reisen, bleibt die Lage angespannt, doch diese finanzielle Unterstützung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Normalisierung dar.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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