In Telde, Gran Canaria, wurde ein 48-jähriger Mann von der Nationalpolizei festgenommen. Er steht im Verdacht, seit Anfang 2026 mehrfach falsche Straftaten angezeigt zu haben. In seinen Anrufen beim Notruf 091 und 1-1-2 behauptete er, Opfer schwerer Bedrohungen, homophober Angriffe, Sachbeschädigungen an seinem Fahrzeug, Brandstiftungen sowie versuchter Angriffe mit Waffen geworden zu sein. Um seine Aussagen zu untermauern, legte er sogar medizinische Berichte über angebliche Verletzungen vor.
Die Festnahme erfolgte am 4. Mai, nachdem die Polizei eine umfassende Untersuchung eingeleitet hatte. Diese war nötig geworden, da die Schwere und Häufigkeit seiner Meldungen Verdacht erregten. Im Rahmen der Ermittlungen wurden verschiedene Überwachungsmaßnahmen durchgeführt, Zeugen befragt und Telefonanrufe sowie Nachrichten analysiert.
Die Beamten stellten schließlich fest, dass die behaupteten Vorfälle nie stattgefunden hatten. Der Mann wurde daraufhin festgenommen und der zuständigen Justizbehörde übergeben. Die Polizei weist darauf hin, dass das Vortäuschen von Straftaten eine strafbare Handlung darstellt, die nicht nur rechtliche Konsequenzen hat, sondern auch die Ressourcen der Polizei und Justiz unnötig belastet.
Quelle: eldiario.es
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