Nationalpark Teide setzt auf autonome Solarstromversorgung in El Portillo in Umwelt (Photovoltaic)

Nationalpark Teide setzt auf autonome Solarstromversorgung in El Portillo

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

31 Juli, 2026

Im Nationalpark Teide versorgt nun ein autonomes photovoltaisches System mit Batteriespeicher die öffentlichen Gebäude in El Portillo rund um die Uhr mit sauberer Solarenergie. Die kanarische Regierung hat damit die bisherige Abhängigkeit von Dieselgeneratoren beendet und sorgt für eine stabile sowie nachhaltige Stromversorgung vor Ort. Dieses Projekt wurde von der Consejería de Transición Ecológica y Energía des Gobierno de Canarias umgesetzt und mit fast 500.000 Euro aus den EU-geförderten Next Generation Fonds finanziert.

Die technische Lösung besteht aus einer mikroelektrischen Inselanlage, die mehrere öffentliche Gebäude in El Portillo Alto und El Portillo Bajo über eine Photovoltaik-Anlage und ein Batteriespeichersystem miteinander verbindet. So ist gewährleistet, dass auch bei fehlender Sonneneinstrahlung kontinuierlich Strom bereitsteht. Bisher waren die Gebäude auf Dieselgeneratoren angewiesen, was mit hohen Treibstoffkosten, Wartungsaufwand und Emissionen verbunden war.

Mariano Hernández Zapata, Leiter der kanarischen Umwelt- und Energiebehörde, unterstrich bei einem Besuch der Anlage, dass sich Naturschutz und moderne Energietechnik keineswegs ausschließen. Die Integration erneuerbarer Energien in den sensiblen Nationalpark verbessert die öffentlichen Dienstleistungen, reduziert Umweltbelastungen und fördert eine nachhaltige Verwaltung der geschützten Areale.

Mit diesem Projekt setzt die Regierung der Kanaren einen wichtigen Baustein ihrer Gesamtstrategie um, die die Modernisierung der Infrastruktur in Nationalparks mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Emissionsminderung vereint. Ziel ist es, den Schutz der ohnehin wertvollen Naturräume durch innovative Technologien zu stärken und fossile Brennstoffe zunehmend zu ersetzen.

Für die Besucher und Bewohner der Kanaren bedeutet die neue Stromversorgung im Nationalpark Teide eine zuverlässigere Infrastruktur bei gleichzeitig geringerem ökologischen Fußabdruck. Die Initiative zeigt exemplarisch, wie sich nachhaltige Entwicklung und Naturschutz auf den Inseln miteinander verbinden lassen. Ob ähnliche Systeme künftig auch in anderen Naturschutzgebieten der Kanaren eingeführt werden, wird von der weiteren Umsetzung der Strategie abhängen. Die Anlage in El Portillo markiert jedenfalls einen wichtigen Schritt hin zu einer klimafreundlicheren Zukunft der Region.

Quelle: gomeratoday.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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