Die spanische Regierung hat heute den neuen Plan für den Wohnungsbau bis 2030 im Ministerrat vorgestellt. Dieser Plan, der als erster unter der neuen Wohnungsbaugesetzgebung gilt, sieht eine Verdopplung der Investitionen auf insgesamt 7 Milliarden Euro vor. Ein zentrales Ziel des Plans ist es, den Schutz von staatlich geförderten Wohnungen dauerhaft zu sichern.
Der Plan umfasst mehrere Förderlinien, darunter finanzielle Unterstützung für junge Menschen, die Schaffung zusätzlicher Wohnangebote sowie Maßnahmen zur Sanierung, zum Miet- und Kaufbereich sowie zur Verbesserung der Zugänglichkeit. Der Ministerrat plant, 40 Prozent der Gesamtmittel für den Bau und den Erwerb von Wohnungen bereitzustellen.
Zusätzlich sind Förderungen für strukturelle Renovierungen vorgesehen, um die Energieeffizienz der Wohnungen zu steigern. Diese reichen von bis zu 8.000 Euro für strukturelle Maßnahmen bis zu 20.500 Euro für energetische Sanierungen, abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Energieverbrauch und der Größe der Wohnung.
Für junge Menschen bis 35 Jahre sind Mietzuschüsse von bis zu 300 Euro für reguläre Wohnungen und 200 Euro für Zimmer vorgesehen, die maximal 60 Prozent der monatlichen Miete nicht überschreiten dürfen. Zudem werden bis zu 85.000 Euro für den Bau öffentlicher Wohnungen in kleinen Gemeinden angeboten. Der Plan zielt darauf ab, die Wohnsituation in städtischen und ländlichen Gebieten zu verbessern und die Eigenständigkeit junger Menschen zu fördern.
Quelle: laprovincia
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