Die Bewerber für die 2023 ausgeschriebenen Stellen im Cuerpo General de la Policía Canaria haben rechtliche Schritte eingeleitet. Sie haben beim Tribunal Superior de Justicia de Canarias (TSJC) einen contencioso-administrativo, also eine verwaltungsrechtliche Klage, eingereicht. Zusätzlich fordern sie dringende Maßnahmen zur sofortigen Aussetzung des laufenden Auswahlverfahrens. Die Kläger argumentieren, dass während des gesamten Prozesses schwerwiegende Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind, die die Grundsätze von Gleichheit, Verdienst und Eignung gefährden.
In einer öffentlichen Erklärung kritisierten die Betroffenen die Äußerungen von David del Pino Franquet, dem Direktor für Sicherheit der Kanarischen Regierung. Dieser hatte angekündigt, dass 143 neue Polizeibeamte eingestellt werden, obwohl diese Stellen derzeit rechtlich umstritten sind. Die Bewerber fordern die Medien auf, verlässliche Informationen zu verbreiten und sich für die Behebung der wiederholten Unregelmäßigkeiten in den Auswahlverfahren auf den Kanaren einzusetzen.
Die Betroffenen betonen ihr Engagement für Rechtmäßigkeit und Transparenz und fordern eine umfassende Klärung der beanstandeten Vorgänge sowie die Feststellung der Verantwortlichkeiten. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Folgen für die zukünftigen Einstellungsverfahren in der Region haben.
Quelle: eldiario.es
Zum Original