Der Besuch von Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln am 11. und 12. Juni 2026 bringt erhebliche Verkehrsänderungen mit sich. Die spanische Verkehrsbehörde Dirección General de Tráfico (DGT) hat für diese Tage ein detailliertes Verkehrsreglement erlassen, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss während der apostolischen Reise zu gewährleisten. Die Maßnahmen betreffen vor allem die Inseln Gran Canaria und Teneriffa, wo der Papst an zentralen Orten erwartet wird.
Die DGT bittet alle Verkehrsteilnehmer, unnötige Fahrten an diesen Tagen zu vermeiden. Arbeitgeber werden dazu aufgefordert, wenn möglich Homeoffice anzubieten, um den Verkehr zu entlasten. Für diejenigen, die an den Veranstaltungen teilnehmen möchten, empfiehlt die Behörde, die Fahrten gut zu planen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und die ausgewiesenen Parkzonen für private Fahrzeuge zu verwenden.
Die Verkehrsregelungen umfassen unter anderem Fahrverbote für Lastwagen und Gefahrguttransporte. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7.500 Kilogramm dürfen am 12. Juni auf bestimmten Abschnitten in und um Santa Cruz de Tenerife nicht fahren. Ausnahmen gelten für Einsatzfahrzeuge, Abschleppdienste sowie Sonderfahrzeuge, die für Notfalleinsätze und Straßeninstandhaltung unterwegs sind. Auch Gefahrguttransporte mit orangefarbenen Warnschildern sind auf den genannten Strecken an diesem Tag verboten, es sei denn, es liegt eine Sondergenehmigung vor. Diese kann für die Versorgung von Tankstellen, Flughäfen, Häfen oder medizinischen Einrichtungen erteilt werden.
Um den Verkehrsfluss weiter zu sichern, werden Bauarbeiten auf wichtigen Straßen der Inseln Gran Canaria und Teneriffa während der Papstvisite ausgesetzt. So ruhen am 11. Juni von 6 bis 23 Uhr die Arbeiten auf der GC-3 in Gran Canaria, am 12. Juni von 6 bis 9 Uhr auf der GC-10 ebenfalls auf Gran Canaria sowie am 12. Juni von 0 bis 18 Uhr auf der TF-51 in Teneriffa.
Am 11. Juni kommt es darüber hinaus zu zeitlich begrenzten Straßensperrungen auf Gran Canaria. Die GC-1 wird zwischen Kilometer 15 und 56 zwischen 10:30 und 11:45 Uhr in Richtung Süden gesperrt. Außerdem sind Ausfahrten von der GC-1 zur GC-500 von 9:30 bis 14:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen blockiert. Diese Maßnahmen dienen der Absicherung der Papstroute und sollen die Bewegungen der Pilger und Sicherheitskräfte erleichtern.
Die DGT behält sich vor, die Regelungen je nach Verkehrsaufkommen und sicherheitstechnischen Erfordernissen anzupassen. Die Verkehrsteilnehmer werden über die offiziellen Kanäle der Behörde, darunter die Webseite www.dgt.es, die sozialen Medien sowie Radiosender und die Telefonnummer 011, laufend informiert. Diese Echtzeitinformationen sollen helfen, Staus zu vermeiden und alternative Routen zu nutzen.
Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanarischen Inseln bedeutet der Papstbesuch also eine vorübergehende, aber umfassende Umstellung im Straßenverkehr. Wer an den Veranstaltungen teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig über die genauen Zeitfenster und Straßensperrungen informieren und seine Fahrten entsprechend planen. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und die Bereitschaft zur Flexibilität sind in diesen Tagen besonders gefragt, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und Verkehrschaos zu vermeiden.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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