Policía Nacional klärt 65 Fälle von Wohnungsbetrug auf den Kanaren – Behörden (Policia Nacional)

Policía Nacional klärt 65 Fälle von Wohnungsbetrug auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

17 Juli, 2026

Auf den Kanaren hat die Policía Nacional eine Betrugsmasche mit falschen Wohnungsanzeigen im Internet aufgedeckt und den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen festgenommen. Zwischen Juni 2021 und Juli 2022 konnten insgesamt 65 Straftaten geklärt werden, bei denen der Täter einen finanziellen Vorteil von rund 50.000 Euro erlangte. Die Ermittlungen wurden von der Unidad de Delincuencia Económica y Fiscal (UDEF) der Brigada Provincial de Policía Judicial in Las Palmas geführt. Auslöser waren zahlreiche Anzeigen, die in verschiedenen Polizeidienststellen auf den Kanaren eingingen und ein ähnliches Vorgehen der Täter aufwiesen. Die Betrüger hatten reale Wohnungsanzeigen auf bekannten Internetplattformen mit attraktiven Preisen veröffentlicht, um Interessenten anzulocken. Im Kontakt mit potenziellen Mietern forderte der Täter Vorauszahlungen für Reservierungen und erste Mieten, wobei er eine angeblich hohe Nachfrage als Druckmittel einsetzte. Um den Betrug glaubhaft erscheinen zu lassen, schickte er gefälschte Mietverträge, die Identitätsdaten Dritter verwendeten. Dadurch gelang es ihm, die Opfer zur Übermittlung ihrer persönlichen Dokumente zu bewegen. Diese wurden anschließend missbräuchlich genutzt, um Bankkonten zu eröffnen, Telefonverträge abzuschließen und falsche Profile zu erstellen, die weitere Straftaten ermöglichten. Die Geldübergaben erfolgten meist über Bizum-Zahlungen oder Überweisungen auf Zwischenkonten, was die Nachverfolgung erschwerte. Bei der Festnahme stellten die Ermittler Bargeld und mehrere Mobiltelefone sicher, deren Auswertung entscheidend für den Beweis der Tat war. Die Polizei warnt vor unseriösen Angeboten mit ungewöhnlich niedrigen Mieten oder der Forderung nach Vorauszahlungen ohne vorherige Besichtigung. Interessenten sollten die Identität des Vermieters genau prüfen und keine persönlichen Daten weitergeben, bevor die Echtheit des Angebots bestätigt ist. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, da weitere Opfer nicht ausgeschlossen werden können. Die Polizei bittet Betroffene, sich zu melden, um den Fall vollständig aufzuklären und weiteren Schaden zu verhindern.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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