Die Playa de Benijo im Anaga-Gebirge bei Santa Cruz de Tenerife bleibt weiterhin gesperrt, nachdem die lokale Polizei wiederholt Verstöße gegen das Betretungsverbot festgestellt hat. Dieses Verbot wurde Anfang 2024 erlassen, weil die Küstenlinie durch häufige Felsstürze und einen instabilen Hang eine erhebliche Gefahr für Besucher darstellt. Am Mittwochabend räumte die Policía Local fast 100 Personen vom Strand, unterstützt von der Drohneneinheit der Stadt. Dabei kam eine Drohne mit Lautsprecher zum Einsatz, um die Menschen aus der Luft zur sofortigen Räumung aufzufordern und die Sicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen.
Trotz der offiziellen Sperrung und deutlicher Warnschilder kommt es immer wieder zu illegalen Zutritten. Darüber hinaus wurden Absperrungen und Schilder mehrfach beschädigt, was die Behörden als Vandalismus bewerten. Dieses Fehlverhalten erschwert die Gefahrenabwehr und erhöht das Unfallrisiko erheblich. Die Stadtverwaltung reagiert darauf mit verstärkter Überwachung und der Androhung von Bußgeldern für Personen, die das Verbot missachten.
Die Drohneneinheit fliegt regelmäßig über die Playa de Benijo und nutzt eine vorinstallierte Lautsprecheransage in Spanisch und Englisch, um die Besucher aufzufordern, den gefährdeten Bereich zu verlassen. Von der Luft aus werden zudem neue Felsstürze dokumentiert, um die Lage genau zu beobachten. Ziel ist es, das Betreten des Strandes vollständig zu unterbinden, bis Sicherungsmaßnahmen am Hang umgesetzt werden können.
Die Verantwortlichen appellieren eindringlich an die Bevölkerung, die Sperrung ernst zu nehmen und keine Risiken einzugehen. Der Bürgermeister von Santa Cruz de Tenerife sowie die Sicherheitsbeauftragte betonen, dass die Gefahren durch wiederholte Felsabbrüche real sind und nicht unterschätzt werden dürfen. Die Maßnahmen zur Kontrolle und Absicherung der Playa de Benijo werden so lange fortgesetzt, bis die erforderlichen Arbeiten zur Stabilisierung des Küstenbereichs abgeschlossen sind.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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