Restaurierung der Windmühlen von Villaverde im Rahmen von Memoria Viva 2025 vorangetrieben auf Fuerteventura (Corralejo)

Restaurierung der Windmühlen von Villaverde im Rahmen von Memoria Viva 2025 vorangetrieben

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

19 Juli, 2026

Das Cabildo von Fuerteventura setzt das Beschäftigungsprogramm Memoria Viva 2025 mit Restaurierungsarbeiten an historischen Stätten auf der Insel fort. Im Mittelpunkt stehen aktuell die Windmühlen von Villaverde im Municipio La Oliva. Dort wurden Innen- und Außenreinigungen, Malerarbeiten sowie die Konservierung von Holzelementen und Türen durchgeführt, um diesen wichtigen Teil des kulturellen Erbes zu erhalten.

Das einjährige Projekt beschäftigt ein Team aus 17 Fachkräften, darunter Handwerker und Verwaltungspersonal. Es verbindet die Förderung lokaler Arbeitsplätze mit der Pflege des kulturellen Erbes Fuerteventuras und soll zudem den Kulturtourismus stärken. Neben den Windmühlen von Villaverde werden auch weitere historische Orte auf der Insel instand gesetzt.

Die Arbeiten an den Windmühlen wurden kürzlich von der Personalratsvorsitzenden des Cabildos, Nuria Cabrera, dem Bürgermeister von La Oliva, Isaí Blanco, und dem Kulturbeauftragten Rayco León begutachtet. Sie unterstreichen die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den regionalen Behörden für den Schutz und die Aufwertung historischer Anlagen.

Parallel zu den Maßnahmen in Villaverde wurden bereits Reparaturen an der Casa del Arrendatario in Cofete (Pájara) durchgeführt, darunter Abdichtungen, Dachreparaturen, Innen- und Außenanstriche sowie die Restaurierung von Holzarbeiten. In Puerto del Rosario wurde das traditionelle Kampfstadion Casillas del Ángel gereinigt, die Tribünen restauriert und neu gestrichen. Aktuell laufen weitere Restaurierungen an der Casa Alta in Tindaya (La Oliva) und dem Mühlengebäude Valles de Ortega in Antigua.

Das Projekt wird gemeinsam vom Cabildo de Fuerteventura und der Regierung der Kanarischen Inseln finanziert. Die Fördermittel stammen aus dem Fonds für die Entwicklung der Kanaren (FDCAN) und belaufen sich auf knapp 472.000 Euro für Personalkosten. Die gezielte Investition soll den Erhalt des historischen Erbes sichern und gleichzeitig die lokale Wirtschaft stärken.

Für Einwohner und Besucher der Insel bedeutet die Restaurierung eine verbesserte Zugänglichkeit und Wertschätzung der kulturellen Sehenswürdigkeiten. Das Projekt Memoria Viva 2025 zeigt, wie denkmalpflegerische Maßnahmen mit Beschäftigungsförderung verbunden werden können. Weitere Arbeiten sind auf Fuerteventura geplant, um die historische Identität und touristische Attraktivität nachhaltig zu bewahren.

Quelle: fuerteventuradigital.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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