Am Sonntag hat Salvamento Marítimo zwei Boote mit insgesamt mehr als 150 Migranten vor den Küsten der Kanarischen Inseln gerettet. Die erste Rettungsaktion betraf ein überfülltes Cayuco mit über 100 Migranten, das um die Mittagszeit im Hafen von Los Cristianos, Teneriffa, eintraf. Der Einsatz wurde durch den Sichtungsbericht des Schiffes Bentayga ausgelöst, das das Boot etwa 3,7 Kilometer vor der Playa de Las Galletas entdeckte. Um 10:25 Uhr (kanarische Zeit) wurde der Alarm ausgelöst, und die Rettungsboote Salvamar Alpheratz und Menkalinan wurden mobilisiert. Um 12:15 Uhr begann der sichere Ausschiffungsprozess der Migranten im Hafen.
Die zweite Rettungsaktion fand gegen 13:00 Uhr statt, als das Flugzeug Sasemar 103 eine halb untergetauchte Gummiboot mit 55 Migranten entdeckte. Das Boot war in ruhigen Gewässern des Atlantiks, jedoch war einer der Luftballons teilweise entleert. Die Salvamar Al Nair wurde zur Unterstützung gerufen und traf um 14:00 Uhr (kanarische Zeit) ein. Die Migranten wurden in gutem Gesundheitszustand an Bord genommen und sollen gegen 18:00 Uhr im Hafen von Arrecife, Lanzarote, ankommen. Beide Rettungsaktionen verdeutlichen die anhaltende Herausforderung der Migration über das Meer.
Quelle: eldiario.es
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