Im Februar 2025 verzeichneten die Kanaren einen Rückgang der Immobilienverkäufe um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Laut dem Consejo General del Notariado wurden in der Region 4.821 Immobilien verkauft, während die durchschnittlichen Preise um 3,7 Prozent auf 1.977 Euro pro Quadratmeter stiegen. Im gesamten spanischen Markt fiel die Zahl der Verkäufe um 7,7 Prozent auf 55.228 Einheiten.
Die Preise für Wohnungen stiegen um 7,7 Prozent auf 2.292 Euro pro Quadratmeter, während Einfamilienhäuser im Durchschnitt 1.458 Euro kosteten, was einem Anstieg von 2,6 Prozent entspricht. In den Kanaren, wo die Verkaufszahlen stark zurückgingen, sind auch die Hypothekenvergabe und die Finanzierung von Immobilienkäufen betroffen. Hier sank die Zahl der vergebenen Hypotheken um 12,3 Prozent, was die Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt widerspiegelt.
Insgesamt zeigen die Daten, dass 54,5 Prozent der Immobilienkäufe durch Hypothekendarlehen finanziert wurden, wobei der durchschnittliche Kredit 72,4 Prozent des Kaufpreises ausmachte. Während in einigen Regionen wie Castilla-La Mancha und Cantabria die Verkäufe zunahmen, sind die Kanaren und andere Autonome Gemeinschaften von signifikanten Rückgängen betroffen.
Die Entwicklung der Immobilienpreise und Verkäufe bleibt ein zentrales Thema, da der Markt in mehreren autonomen Gemeinschaften unter Druck steht. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Unsicherheit und die steigenden Preise die Kaufentscheidungen der Verbraucher beeinflussen.
Quelle: eldiario.es
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