Ein schwerer Tauchunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag an der Playa Los Fariones auf Lanzarote. Eine Frau, etwa 50 Jahre alt, erlitt während einer Tauchaktivität eine kardiorespiratorische Krise und musste umgehend reanimiert werden. Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte war entscheidend, um ihr Leben zu retten.
Der Vorfall wurde um 15:09 Uhr gemeldet, als die Notrufzentrale des kanarischen Sicherheits- und Notfallzentrums (CECOES) 112 eine dringende Alarmmeldung erhielt. Demnach war eine Taucherin aus dem Wasser geborgen worden und benötigte sofortige medizinische Hilfe. Die Einsatzkräfte, bestehend aus dem kanarischen Notdienst (SUC), dem Rettungsdienst GES-Emerlan, der Guardia Civil und der lokalen Polizei, wurden sofort mobilisiert.
Die ersten Retter, die am Unfallort eintrafen, waren Mitglieder des GES-Emerlan. Sie begannen sofort mit den grundlegenden Wiederbelebungsmaßnahmen, einschließlich der Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED). Diese lebensrettenden Maßnahmen waren entscheidend, um die grundlegenden Körperfunktionen der Patientin in den ersten kritischen Minuten aufrechtzuerhalten.
Als die Sanitäter des SUC eintrafen, übernahmen sie die medizinische Betreuung. Sie hatten eine intensivmedizinische Ambulanz sowie zwei weitere Fahrzeuge für die Basisversorgung mitgebracht. Die Ärzte führten fortgeschrittene Wiederbelebungstechniken durch, die schließlich dazu führten, dass der Puls der Frau wiederhergestellt werden konnte.
Nach der Stabilisierung in der Ambulanz wurde die Patientin aufgrund der Schwere ihres Zustands dringend ins Hospital Doctor José Molina Orosa gebracht. Dort erhielt sie spezialisierte medizinische Betreuung auf der Intensivstation. Die ersten Einschätzungen deuteten auf einen schweren Krankheitsverlauf hin, was die Dringlichkeit der Evakuierung unterstrich.
Parallel zu den medizinischen Maßnahmen waren auch die Guardia Civil und die lokale Polizei vor Ort. Diese unterstützten die Rettungskräfte bei den Wiederbelebungsmaßnahmen und dem anschließenden Transport der Patientin. Darüber hinaus übernahmen sie die rechtlichen Formalitäten, um den Vorfall ordnungsgemäß zu dokumentieren.
Für Taucher und Urlauber auf den Kanarischen Inseln ist dieser Vorfall eine ernste Erinnerung an die Risiken des Tauchens. Es ist ratsam, stets mit einem geprüften Tauchpartner und in Begleitung von erfahrenen Tauchführern zu tauchen, um solche lebensbedrohlichen Situationen zu vermeiden. Die kanarischen Behörden betonen die Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen, um Unfälle im Wasser zu verhindern.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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