Staat stoppt Wiederherstellung der Playa de Benijo auf Teneriffa trotz regionaler Zustimmung – Politik (Gobierno Canarias)

Staat stoppt Wiederherstellung der Playa de Benijo auf Teneriffa trotz regionaler Zustimmung

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

24 Juli, 2026

Die Playa de Benijo auf Teneriffa bleibt weiterhin für Badegäste gesperrt, nachdem das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel die geplanten Bauarbeiten zur Sicherung und Wiedereröffnung der Strandzone gestoppt hat. Die Badezone war seit Juli 2024 aufgrund von Felsabbrüchen am Zugang gesperrt. Die Bauarbeiten sollten mit Unterstützung der kanarischen Regionalregierung und der Stadt Santa Cruz de Tenerife sowie einer Finanzierungszusage von über zwei Millionen Euro beginnen, um die Sicherheit wiederherzustellen und den Strand erneut für Besucher nutzbar zu machen.

Das staatliche Ministerium, vertreten durch die Dirección General de Costas, begründet den Baustopp mit fehlenden rechtlichen und technischen Grundlagen sowie unzureichenden Umweltprüfungen. Es bemängelt, dass die Situation der Notlage nicht ausreichend dokumentiert sei und dass die geplanten Maßnahmen ohne eine vollständige Bewertung der Auswirkungen auf das geschützte Küstengebiet vorgenommen werden sollen. Daher fordert der Staat, den Zugang zur Playa de Benijo bis auf Weiteres geschlossen zu halten.

Die kanarische Regionalregierung und die Stadtverwaltung von Santa Cruz de Tenerife stehen dieser Entscheidung entgegen und sehen die Zuständigkeit bei der Region. Der Direktor der Küstenbehörde der Kanaren, Antonio Acosta, betont, dass die erteilte Genehmigung weiterhin gültig sei und die Stadt die Arbeiten ausführen könne. Er kündigte an, notfalls juristisch gegen die staatliche Entscheidung vorzugehen. Auch der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, kritisierte den Baustopp scharf und sprach von einer Blockade des Projekts durch die Zentralregierung, obwohl die Stadt bereit sei, zusätzliche Ressourcen einzusetzen, um die Badezone schnell wieder zu öffnen.

Die Bauarbeiten waren bereits seit zwei Jahren in Planung und wurden von den städtischen Umwelt- und Dienstleistungsämtern in Zusammenarbeit mit technischen Fachfirmen vorbereitet. Die Finanzierung durch die kanarische Tourismusbehörde in Höhe von 2,15 Millionen Euro sichert die Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen. Die staatliche Intervention stellt nun jedoch einen erheblichen Rückschlag dar, der nicht nur die Sicherheit der Besucher beeinträchtigt, sondern auch negative Folgen für den lokalen Tourismus und die wirtschaftliche Situation der Region haben könnte.

Das Ministerium argumentiert außerdem, dass die Playa de Benijo nicht offiziell als Badezone ausgewiesen ist und aufgrund der natürlichen Bedingungen, wie ungeschützter Lage und möglichen Gefahren durch das Meer, keine Dringlichkeit für die Notfallmaßnahmen bestehe. Dies steht im Gegensatz zu den Einschätzungen der kommunalen und regionalen Behörden, die die Wiedereröffnung als notwendig ansehen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Auseinandersetzung zwischen staatlicher und regionaler Verwaltung führt zu einer unklaren Situation für die Bevölkerung und Urlauber auf Teneriffa. Wie sich der Konflikt weiterentwickelt, bleibt offen. Die kanarische Regierung plant, die juristische Ebene zu suchen, um die Bauarbeiten durchzusetzen. Bis dahin bleibt die Playa de Benijo für Besucher gesperrt, und die Zukunft der Badezone ist unsicher. Die nächsten Schritte hängen von weiteren gerichtlichen Entscheidungen ab, die klären müssen, welche Instanz letztlich über die Wiederherstellung des Strands entscheidet.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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