Der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria hat grünes Licht für die Erweiterung und Reform des Estadio de Gran Canaria gegeben. Dieses Projekt, das von der Inselregierung gefördert wird, sieht eine Erhöhung der Zuschauerzahl um 29 Prozent vor, sodass das Stadion künftig 41.854 Plätze bieten kann. Die Genehmigung erfolgte nach einer umfassenden Prüfung der technischen Unterlagen durch die Direktion für Bau und Aktivitäten der Stadtverwaltung.
Der Beginn des Verfahrens datiert auf den 10. März 2026, als eine urbanistische Einschätzung zur Übereinstimmung des Projekts mit den geltenden Vorschriften angefordert wurde. Die geplanten Änderungen sollen das Stadion an die internationalen Standards der FIFA anpassen, um es als offiziellen Austragungsort für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 zu qualifizieren.
Das Design umfasst eine neuartige, radförmige Dachkonstruktion, die sowohl die architektonische Ästhetik als auch die Funktionalität verbessert. Zudem wird die Fassade mit einem Muster von kanarischen Malereien versehen, um die kulturelle Identität der Region zu betonen. Während der Bauarbeiten wird eine teilweise Nutzung des Stadions gewährleistet, da die Arbeiten in Phasen durchgeführt werden.
Ein weiterer Aspekt des Projekts ist die Neugestaltung des Parkplatzsystems, das insgesamt 597 Stellplätze umfasst, mit der Option auf Erweiterung auf bis zu 623 Plätze. Zudem wird eine Verbindung zu einem benachbarten Parkplatz mit mindestens 3.500 Stellplätzen für Großveranstaltungen geschaffen. Das gesamte Vorhaben zielt darauf ab, das Stadion als multifunktionale Einrichtung zu gestalten und dabei nachhaltige Energien sowie geothermische Lösungen zu integrieren.
Quelle: eldiario.es
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