Telde: Gericht weist Millionenklage wegen Parkhaus-Konzeption ab auf Gran Canaria (Telde Gc)

Telde: Gericht weist Millionenklage wegen Parkhaus-Konzeption ab

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

18 Mai, 2026

Der Stadtrat von Telde kann aufatmen. Ein Gericht in Las Palmas de Gran Canaria hat eine Klage der Unternehmen Aliseda S.A.U. und Inversiones Tamadaba S.A.U. abgewiesen. Diese hatten eine Entschädigung in Höhe von über 6,5 Millionen Euro gefordert, die sie für angebliche Schäden und Verluste im Zusammenhang mit der alten Konzession für die unterirdischen Parkplätze und den Platz von San Gregorio geltend machen wollten. Die Entscheidung des Gerichts, die am 21. April 2026 fiel, schützt die finanziellen Interessen der Stadt und verhindert eine potenziell schwerwiegende Belastung für die öffentlichen Kassen.

Die Klage basierte auf einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2009, der die Konzession für den Bau und Betrieb des Parkplatzes und des Platzes an die Firma Calvican S.L. vergeben hatte. Aliseda und Inversiones Tamadaba argumentierten, sie seien rechtmäßige Eigentümer von Garagenplätzen und Geschäftsräumen, die an diese Konzession gebunden seien. Sie forderten eine Entschädigung aufgrund von entgangenem Gewinn und wirtschaftlichen Einbußen.

Der Stadtrat von Telde wies jedoch darauf hin, dass die Unternehmen die betreffenden Immobilien zwischen 2013 und 2017 erworben hatten, also Jahre nachdem die Konzession bereits aufgehoben worden war. Daher, so die Argumentation, könnten sie keine Entschädigungen für eine Beziehung verlangen, die zum Zeitpunkt des Kaufs nicht mehr bestand. Das Gericht gab dem Stadtrat recht und stellte fest, dass die Kläger nicht die ursprünglichen Eigentümer waren, die von der Aufhebung der Konzession betroffen waren, sondern Käufer von Immobilien, die in privaten Transaktionen mit Banken erworben wurden.

In der Urteilsbegründung wurde zudem klargestellt, dass keine ausdrückliche Übertragung von Entschädigungsansprüchen von den vorherigen Eigentümern an die Kläger nachgewiesen werden konnte. Das Gericht wies die Forderung der Unternehmen daher zurück und stellte fest, dass eine Klage gegen die Stadt nicht gerechtfertigt sei.

Juan Antonio Peña, der Bürgermeister von Telde, bezeichnete das Urteil als bedeutende Nachricht für die Stadt. Er betonte, dass es die wirtschaftlichen Interessen der Gemeinde schütze und eine potenzielle finanzielle Belastung von über 6 Millionen Euro verhindere. Peña dankte der städtischen Rechtsberatung für ihre Arbeit in diesem komplexen Verfahren. Auch der zuständige Stadtrat für Rechtsangelegenheiten, Juan Francisco Jiménez, hob hervor, dass das Urteil die institutionelle Glaubwürdigkeit des Stadtrats stärke und die Notwendigkeit einer rechtlichen Verteidigung zur Wahrung öffentlicher Interessen unterstreiche.

Die Entscheidung des Gerichts schließt die Klage der Unternehmen vollständig ab und es werden keine Kosten für eine der Parteien auferlegt. Allerdings steht den Klägern die Möglichkeit offen, gegen das Urteil vor dem Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln Berufung einzulegen. Diese Entwicklung könnte sowohl für die Einwohner von Telde als auch für potenzielle Investoren von Bedeutung sein, da sie die rechtlichen Rahmenbedingungen für zukünftige Immobilienprojekte in der Region beeinflussen könnte.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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