Teneriffa aktualisiert Hochwasserrisikokarte mit 27 gefährdeten Gebieten auf Teneriffa (Cabildo Teneriffa)

Teneriffa aktualisiert Hochwasserrisikokarte mit 27 gefährdeten Gebieten

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

28 August, 2026

Die Inselverwaltung von Teneriffa arbeitet derzeit an der Aktualisierung der Hochwasserrisikobewertung im Rahmen ihres Hochwasserrisikomanagementplans für den Zeitraum 2027 bis 2033. Im Zuge dessen wurde die vorläufige Hochwasserrisikobewertung sowie die Gefahren- und Risikokarten überarbeitet. Dabei wurden 27 Gebiete mit erheblichem Hochwasserrisiko identifiziert, die sich über 30 Abschnitte in 16 Gemeinden erstrecken und insgesamt mehr als 100 Kilometer an Wasserläufen umfassen.

Diese Neubewertung ist von großer Bedeutung, da sie die Inselverwaltung in die Lage versetzt, die am stärksten gefährdeten Orte genau zu bestimmen und die möglichen Auswirkungen von Hochwasserereignissen unter verschiedenen Szenarien besser einzuschätzen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Verbesserung der Reaktionsstrategien bei Überschwemmungen ein.

Zu den betroffenen Gemeinden zählen unter anderem Santa Cruz de Tenerife, La Laguna, Puerto de la Cruz, La Orotava, Los Realejos, Guía de Isora, Adeje, Tegueste, La Guancha, Icod de los Vinos, Garachico, Los Silos, Santiago del Teide, Arona, Granadilla de Abona und Candelaria. Die erfassten Wasserläufe reichen von kleineren Abschnitten wie dem Barranco La Hoya in Garachico mit 0,5 Kilometern bis hin zu längeren Passagen wie dem Barranco Martiánez in La Orotava mit über 12 Kilometern.

Für die Aktualisierung kommen moderne Techniken zum Einsatz, darunter Drohnenbefliegungen und LiDAR-Scans, die hochauflösende digitale Geländemodelle erstellen. Diese technischen Hilfsmittel reduzieren Unsicherheiten gegenüber herkömmlichen Methoden und ermöglichen eine präzisere Analyse der Geländegegebenheiten. Hydrologische und hydraulische Modelle werden verwendet, um das Verhalten von Wasser bei unterschiedlichen Hochwasserereignissen zu simulieren, insbesondere für Rückkehrperioden von 10, 100 und 500 Jahren.

Nach der Veröffentlichung der neuen Karten und Bewertungen im Amtsblatt der Kanarischen Inseln wird eine dreimonatige öffentliche Konsultationsphase eingeleitet. In dieser Zeit können Bürger und Interessengruppen die Pläne einsehen und Stellungnahmen abgeben. Diese Transparenz soll die Akzeptanz der Maßnahmen erhöhen und gegebenenfalls weitere Verbesserungen ermöglichen.

Die Aktualisierung der Hochwasserrisikokarte ist Teil eines umfassenden Engagements der Inselverwaltung, die Hochwasservorsorge und das Umweltmanagement auf Teneriffa zu verbessern. Für Bewohner und Unternehmen in den betroffenen Gebieten bedeutet dies eine bessere Vorbereitung auf mögliche Hochwasserereignisse und eine gezieltere Planung von Schutzmaßnahmen. Die Ergebnisse der neuen Risikoanalyse werden in den kommenden Jahren die Grundlage für Entscheidungen im Katastrophenschutz und in der Stadtplanung bilden.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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